Sonntag, 23. Juli 2017

[Buchrezension] Maresi: Das Lied der Insel - Maria Turtschaninoff

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Leseprobe

"In einer Welt, in der Mädchen keine Rechte haben, erscheint eine Insel, auf der nur Frauen leben und dort die Mythen der Göttin studieren, wie ein Märchen. Für die junge Maresi ist dieser Traum Wirklichkeit geworden: Sie ist bereits seit vier Jahren als Novizin auf der Insel und damit in Sicherheit. Bis eines Tages Jai – helles, wildes Haar, vor Schmutz starrende Kleider und Narben auf dem Rücken – einem Boot entsteigt. Sie sucht Schutz vor schrecklicher Gefahr und unvorstellbarer Grausamkeit. Doch als Jais Verfolger in der Roten Abtei auftauchen, muss Maresi über sich selbst hinauswachsen, um sich, Jai und ihr Zuhause zu retten ..."
Quelle

"Mein Name ist Maresi Enresdotter, und ich zeichne dies im neunzehnten Leistungsjahr der zweiunddreißigsten Mutter auf."

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Man sieht ein Mädchen auf einem Boot, die auf eine Insel zufährt. Das sieht alles ein wenig geheimnisvoll und mystisch aus, genau wie auch der Inhalt klingt. Ich finde es gut, dass man das Mädchen nicht erkennen kann, so wirkt das Ganze noch geheimnisvoller.

Es hat verschiedene Gründe, weshalb ich dieses Buch ausgewählt habe:

1.: Der Klappentext klingt nach etwas Feminismus in einer von Männern geprägten Welt, was ja per se schon einmal super ist, und 2. hört es sich sehr mystisch und geheimnisvoll an.

Zu Beginn ist die Protagonistin ein ganz anderer Mensch als am Ende; der Leser erlebt dabei also mit, wie stark sich Maresi auf den wenigen Seiten entwickeln wird. Im Laufe der Handlung wird sie erwachsen, entwickelt richtig Tiefe und wächst dem Leser sehr ans Herz.

Die Geschichte selber wird als Rückblick erzählt. Dadurch weiß man kleine, wenige Details, aber den Rest erfährt man erst nach und nach.

So ist der Leser direkt am Anfang schon neugierig darauf, wie die Geschichte weitergeht, und kann das Buch nur schwer bis gar nicht aus der Hand legen.

Das Ganze wird durch den wunderbaren Schreibstil der Autorin unterstützt, sodass man förmlich durch die paar Seiten "flutscht". Sie hat einen sehr angenehm zu lesenden Stil, der weder zu kompliziert noch zu langweilig ist.

Das führt dazu, dass auch, wenn mal keine "Action" ist, man trotzdem ans Buch gefesselt ist - wenn man einmal in der Geschichte versinkt, kommt man nicht eher wieder heraus, bis das Buch durchgelesen ist.

Man will so viel wie möglich über die Insel und ihre Bewohner und das Kloster erfahren, und alles wird sehr geheimnisvoll, beeindruckend und bildlich beschrieben, sodass es einem als Leser vorkommt, man wäre live dabei.

"Maresi" packt von Anfang bis Ende, und man ist traurig, wenn man das Buch beendet hat und die wunderbare fremde Welt verlassen muss, die die Autorin geschaffen hat.
Die Rezension ist so kurz, weil ich einfach nur Gutes über das Buch sagen kann.

5/5 Lesehasen.


"Schon als kleines Kind war Maria Turtschaninoff, geboren 1977, von fantastischen Geschichten fasziniert. Zu ihren Lieblingsautoren zählen unter anderen Philip Pullman, Michael Ende, J.R.R. Tolkien, Ursula K. Le Guin. Maria Turtschaninoff studierte Humanökologie, bevor sie selbst mit dem Schreiben begann. Für ihre zauberhaften Geschichten voller magischem Realismus und mythologischer und märchenhafter Elemente wurde die Autorin in ihrer Heimat Finnland bereits mehrfach ausgezeichnet."


Vielen lieben Dank an
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ♥♥♥

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