Donnerstag, 20. Juli 2017

[Buchrezension] Die Tiefe - Nick Cutter

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Leseprobe


"Tod aus der Tiefe

Die Menschheit erzittert unter einer unheimlichen, tödlichen Krankheit, die sich rasend schnell ausbreitet. In dieser Krisensituation wird der Arzt Luke Nelson zu Hilfe gerufen. In den Tiefen des Meeres ist ein Organismus aufgetaucht, ein Parasit, mit dem sich die Krankheit vielleicht bekämpfen lässt. Lukes Bruder Clayton, ein genialer Biologe, ist mit seinem Team bereits im Tauchschiff Trieste. Doch der Kontakt zur Trieste bricht ab. Als die grausam entstellte Leiche eines der Forscher geborgen wird, begibt Luke sich hinab in den Marianengraben. In die dunkle Tiefe …"
Quelle


"Der Kopf des alten Mannes war voller Gottesanbeterinnen."


Also, das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist düster, wie es sich für einen Thriller gehört. Gleichzeitig sieht es sehr geheimnisvoll aus und spiegelt das wider, was auch der Titel aussagt.
Der Titel selber ist sehr passend.

Die Kapitel sind alle kurz bis mittellang.

Oh. Mein. Gott. 
Das Buch ist definitiv das beste Buch, das ich dieses Jahr bis jetzt gelesen habe!!! 

Anfangs war ich da zwar noch etwas skeptisch, da mich in letzter Zeit alles, was als Thriller verkauft wurde, ja mehr oder weniger enttäuscht hatte, also habe ich dieses Buch auch nur widerwillig angefangen. 

Aber bereits nach dem ersten Buchstaben hat "Die Tiefe" meine Zweifel sofort aus dem Weg geräumt, der Schreibstil fesselt den Leser ab der ersten Seite, obwohl noch nicht wirklich etwas passiert ist. 

Dazu kommt, dass der Protagonist mit seiner sarkastischen, selbstironischen Art und Weise einem direkt sympathisch ist und man ihn unbedingt näher kennenlernen möchte. 

Dadurch hat der Leser keine Probleme sich in ihn hineinzuversetzen, und auch wenn seine Entscheidungen manchmal nicht ganz so mit dem übereinstimmen, was man selber machen würde, fiebert man die ganze Zeit über mit ihm mit und hofft, dass ihm nichts passiert. 

Es dauert auch nicht lang, bis die erste Spannung einsetzt, denn selbst bei den kleinsten Problemen schafft es der Autor, die Nerven des Lesers bis aufs Äußerste zu reizen; wenig bis gar nichts lässt sich bereits vorher erahnen, und man tappt durchgehend im Dunkeln (buchstäblich). Dadurch ist man von vorne bis hinten ans Buch gefesselt. Das allein hat für mich schon einen hohen Stellenwert, da mir das, wie gesagt, sehr selten passiert ist in letzter Zeit. 

Zum Ende hin wird alles allerdings ein bisschen befremdlich; das, was passiert, ist zwar nicht unbedingt schlecht, aber in meinen Augen passt das alles nicht so wirklich zum Rest des Buches, stattdessen hätte z. B. ein offenes Ende besser gepasst. Aber wer bin ich, dass ich die Werke von anderen Menschen verändern will, ich sollte selber erst einmal ein Buch schreiben. 

Trotzdem fand ich das etwas seltsam; dennoch bleibt bis zum Ende die Spannung ganz oben und das Buch ist absolut genial. Sogar meine Schwester, die sonst nie irgendetwas (zuende) liest, hat das Buch gelesen und es hat ihr sehr gut gefallen.

Kurz: Bestes Buch aus diesem Jahr. Das Ende passt meiner Meinung nach nicht so ganz da rein, aber das ändert nichts an der Genialität dieses Buches. 
5/5 Lesehasen.


"Nick Cutter ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der bereits mehrere Kurzgeschichten und Romane schrieb. Cutter lebt nicht auf einer Insel, sondern in Toronto, Kanada. Er hat einen gesunden Appetit." alles klar
Quelle



Vielen lieben Dank an 
 für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥



GLG ♥♥♥



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