Samstag, 14. März 2026

Montagsfrage - Mein SuB

 

(c) Sophia von WordWorld

Helloooo!!

Wir haben zwar schon Samstag und es ist bald schon wieder Zeit für die nächste Montagsfrage, aber da ich die letzten Wochen ausgesetzt habe und die aktuelle Frage wieder ganz nett finde, gibts diese Woche von mir noch den späten Nachtrag 🤓

Sophia will von uns wissen:

Wie hoch ist aktuell euer SuB und wie fühlt ihr euch damit?

Hahaha. Also. Am 26.04.2023 habe ich das letzte Mal für den Blog meinen SuB gezählt. Die (offensichtlich veraltete) Liste findet ihr hier. Damals lag mein Stapel ungelesener Bücher bei 269 Büchern, was auch schon insane ist. Seitdem sind aber nun fast drei Jahre vergangen und ich habe zwar sehr viele Bücher aus der Liste entweder inzwischen gelesen oder aussortiert - bei meinem Auszug habe ich eine Menge Bücher (irgendwas zwischen 80 und 100) verkauft oder weggegeben.

Hinzu kommt, dass ich in den letzten Jahren weniger bis gar keine Rezensionsexemplare angenommen und auch sehr viel weniger physische Bücher gekauft habe, ersteres aus Zeitgründen, zweiteres weil mir einfach der Platz fehlt und ich auch nicht wirklich das Verlangen hatte, neue Bücher zu kaufen. Das ist der Vorteil, wenn man so ein bisschen aus der Bloggerwelt verschwindet: Man bekommt nicht mehr wirklich mit, welche Bücher neu erscheinen oder gerade gehypt werden und hat dann nicht den Wunsch, da mitzumachen. 😂

Allerdings habe ich in der Zwischenzeit auch den Stuff Your Kindle Day entdeckt und ein paar Kindle-Angebote mitgenommen, sodass mein ebook-SuB deutlich angestiegen ist.

Noch ein wesentlicher Unterschied zu vor einigen Jahren ist folgender: Es stört mich inzwischen gar nicht mehr, dass ich noch so viele ungelesene Bücher hier (real und virtuell) herumstehen habe. Vor allem liegt das, denke ich, daran, dass ich Bücher mittlerweile bewusster konsumiere: Ich kaufe nur noch extrem selten physische Bücher, und ebooks auch nur, wenn sie für ~1 € im Angebot sind und sie ohnehin auf meiner Wunschliste standen. Gleichzeitig lese ich bewusst nur noch Bücher, die mir gefallen und breche schneller die ab, die mir keinen Spaß machen. Physische Bücher, die ich nach dem Lesen auch nicht zwingend behalten will, wandern auch sofort in die Kiste für den nächsten Flohmarkt und gar nicht mehr ins Regal. Zwar lese ich weniger als noch vor zwei/ drei Jahren, wodurch der SuB nicht wirklich merklich schrumpft, aber er wächst eben auch nicht mehr so schnell. Hinzu kommt, dass ich mir jeglichen (selbst auferlegten 🤡) Druck aus dem Lesen genommen habe (daher auch keine Rezensionsexemplare mehr), sodass es mir inzwischen wirklich komplett egal geworden ist, wann ich zum Lesen komme, zu welchem Buch ich als nächstes greife, und wie hoch mein SuB ist.

Mein physischer SuB liegt demnach aktuell bei 186 Büchernhier kommt ihr zu der Liste. Ungelesene ebooks habe ich 123 Bücherdie Liste findet ihr hier. Ersterer ist also durchaus merklich kleiner geworden, aber insgesamt ist mein SuB mit momentan 305 Büchern im Vergleich zu 2023 gewachsen. Hier ist die Liste mit allen Büchern. Lol.

Ich mag es aber, dass ich mir über die Jahre eine richtige eigene kleine Bibliothek aufgebaut habe, die für jede Stimmung das passende Buch für mich bereithält. 🥰


Wie sieht das bei euch aus? Wie viele ungelesene Bücher habt ihr bei euch so herumfliegen und wie geht es euch damit?


Liebe Grüße ♥

Donnerstag, 12. März 2026

Mein Lesejahr 2025

Holaaaa!!

Mir ist gerade ein bisschen langweilig, und da dachte ich mir, kann ich ja auch mal den Monatsrückblick für Januar und Februar erstellen. Dann ist mir eingefallen, dass ich euch in meinem Comeback-Post ja auch noch einen Rückblick auf mein Lesejahr 2025 versprochen habe. Denn auch wenn ich bedingt durch das Ref nicht so viel zum Lesen kam, habe ich trotzdem durchaus ein paar Bücher beendet, von denen ich euch aber noch gar nicht erzählt habe! Und rein chronologisch ist es ja sinnvoller, wenn ich zuerst den Jahresrückblick und dann den Monatsrückblick poste. Wir haben zwar schon März, aber besser spät als nie (der Monatsrückblick kommt auch noch!!!), amirite.

Deshalb gibts jetzt also ganz sponti diesen Post hier. 🙂‍↕️ Vorab eine kleine Side Note, die rein gar nichts mit dem Inhalt dieses Beitrags zu tun hat: Während ich hier schreibe, snacke ich Oliven. Großer Fan, echt stark. Bitte für die Info.


Montag, 23. Februar 2026

Montagsfrage - Zählen Hörbücher zu Büchern?

(c) Sophia von WordWorld

Huhuuuu!!!

Es ist wieder Montag, das heißt, es ist Zeit für die nächste Montagsfrage! Diese Woche kommt die Frage von Kiras kleine Leseecke und lautet:

Zählen für euch Hörbücher zum Medium Buch dazu?

Diese Frage kann ich direkt ganz schnell und leicht mit einem klaren Ja beantworten (bevor ich gleich noch weiter aushole, ihr kennt das). Bücher sind Bücher, Geschichten sind Geschichten, völlig egal, welches Medium man dabei zur Hand nimmt. 🤷🏻‍♀️

Ehrlicherweise verstehe auch nicht, aus welchem Grund man gehörte Bücher nicht zu den (im weiteren Sinne) gelesenen Büchern zählen sollte. Also ja, "gelesen" im Wortsinne hat man ein Hörbuch nicht, aber man hat die Geschichte konsumiert, und darauf kommt es letztlich doch an, oder nicht?

Es ist für mich grundsätzlich erstmal nicht entscheidend, ob ich die Geschichte selber lese, oder ob sie mir jemand anderes vorliest, der Inhalt ist das Wesentliche. Den einzigen relevanten Unterschied, den ich zwischen gelesenem Buch und gehörtem Hörbuch sehe, ist der, dass ich persönlich nicht jede Geschichte als Hörbuch konsumieren kann und gleichzeitig nicht alle Geschichten als Print/ ebook lesen möchte.

Denn beim Hörbuchhören mache ich oft andere Dinge nebenbei: einen Spaziergang, Sport, den Haushalt oder (einfache) Videospiele oder mein aktuelles Strick-/ Häkelprojekt. Gerade Games und stricken/ häkeln erfordern da auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit, sodass ich dabei keine "schwierigeren" Geschichten hören kann. Ansonsten würde ich entweder wesentliche Teile der Geschichte verpassen oder mich beim Maschenzählen verzählen. 😅
Dennoch möchte ich bei diesen Tätigkeiten oft auch nebenbei unterhalten werden und nicht immer steht mir der Sinn nach Musik oder einem Podcast. Hörbücher sind da also perfekt! 🙂‍↕️

Auf der anderen Seite konsumiere ich insbesondere Sachbücher lieber als Hörbücher und weniger in geschriebener Form, da ich, wenn ich mich tatsächlich hinsetze und aktiv zu einem Buch greife, lieber vollständig in einer anderen Welt fallenlassen und nicht irgendetwas lernen möchte 🥸 Hin und wieder lese ich Sachbücher auch im Wortsinne, aber dann eben nicht am Stück im Rahmen meiner Lesezeit, sondern mal so eben zwischendurch. Sachbücher am Stück lesen finde ich eben einfach langweilig, dann lasse ich sie mir lieber von jemand anderem vorlesen, während ich meine Wohnung putze. 😄 Dabei kann ich mich dann eher auf den Inhalt konzentrieren und nehme auch etwas davon mit; wenn ich solche Bücher an einem Stück selbst lese, schweifen meine Gedanken irgendwann einfach ab und ich lerne nichts.

Oft will ich außerdem meine aktuelle Geschichte gerne auch dann weiterverfolgen, wenn ich nicht aktiv lesen kann - eben beim Spazierengehen, Sport usw. Dann wechsele ich vom Geschriebenen einfach auf das Hörbuch und muss mich nicht zwischen dem einen oder anderen entscheiden.

Wenn ich diese Differenzierung nicht vornehmen und Hörbücher strikt aus meinem Lesemonat ausschließen würde, weil ich sie nicht "gelesen" (im Wortsinne) habe, dann würde ich ja zum einen entweder auf meinen Sport verzichten oder den Fortschritt in der Geschichte verlangsamen müssen (denn Hörbücher würden ja dann nicht "zählen"), und zum anderen müsste ich meine Statistik verfälschen. Das geht beides gar nicht. 🙂‍↔️
Zwar unterscheide ich in meinen Lesemonaten und in meinen Goodreads-Listen durchaus zwischen den einzelnen Medien. Dies allerdings alleine aus statistischen Gründen und nicht, weil das eine Medium für mich mehr zählt als das andere; ich differenziere genauso auch zwischen Prints und ebooks.


Viel wichtiger finde ich an dieser Stelle im Übrigen, dass Hörbücher auch Menschen, die geschriebene Bücher aus welchen Gründen auch immer nicht lesen können oder wollen, den Zugang zu Geschichten erlaubt. Wer der Ansicht ist, Hörbücher "zählen nicht", ist sich seines Privilegs, das Medium frei aussuchen zu können, nicht bewusst. Zu sagen, Hörbücher hören sei "kein richtiges" Lesen, ist - und das muss hier jetzt einfach so deutlich gesagt werden - ableistisch.

Daher: Hörbücher sind Bücher (steckt ja auch schon so im Wort drin, alleine deshalb also schon haha).


Wie seht ihr das?

Liebe Grüße ♥

Montag, 16. Februar 2026

Montagsfrage - Liebe in Büchern

 

(c) Sophia von WordWorld

Helau!!

Während ihr das hier lest, bin ich vermutlich auf dem Rosenmontagszug in Düsseldorf Karneval feiern, verkleidet als Perry, das Schnabeltier 🎉 Trotz Karneval musste ich diese Woche aber natürlich sichergehen, dass meine Antwort dieses Mal pünktlich kommt 🥸
Auch dieses Mal finde ich die Frage tatsächlich gar nicht so leicht zu beantworten, ich musste ein wenig länger darüber nachdenken.

Sophia will heute von uns wissen:

Welche Form von Liebe kommt in Büchern für Euch zu kurz?

Und honestly, mir fällt auch nach längerem Überlegen tatsächlich gar nichts ein. Deshalb bin ich umso gespannter auf eure Antworten! Ich habe sogar darüber nachgedacht, diese Montagsfrage zu skippen, aber das fand ich dann auch blöd, haha. Zum einen habe ich ja gerade erst wieder mit dem Bloggen angefangen, da macht dann mein Ego nicht mit. Zum anderen dachte ich mir, selbst wenn ich auf die Frage keine eindeutige Antwort habe, kann ich euch ja trotzdem meine Überlegungen mitteilen! 😊

Folgendes ging mir also durch den Kopf:

Erstmal müsste man ja darüber nachdenken, welche Formen von Liebe es überhaupt gibt. Naheliegend natürlich romantische Liebe. Direkt danach fiel mir freundschaftliche Liebe ein, dann familiäre Liebe, speziell Liebe zu den Eltern, Liebe zu den Kindern und Geschwisterliebe. Dann gibt es natürlich noch Selbstliebe, Liebe zu (Haus-)Tieren und wenn wir ganz pathetisch werden wollen sicher auch die Liebe zur Menschheit und zur Welt. Denn auch wenn die Welt gerade überall ziemlich kacke ist, zeigen Menschen eben doch immer mal wieder, dass sie trotz allem, was sie gerade so für einen Mist verzapfen, eben doch menschlich sein können und dass es Momente gibt, in denen man merkt, dass der Mensch gerade nicht von Grund auf böse ist, wie es hier und da zwischendurch den Anschein hat, sondern eher im Gegenteil. Mit Ausnahme einiger Weniger denke ich nämlich schon, dass der Mensch default-mäßig hilfsbereit, liebevoll und empathisch ist.

So, äh, da bin ich jetzt wohl etwas abgeschweift, upsi. Also zurück zum Thema: Welche dieser Formen von Liebe kommen denn nun in Büchern zu kurz?

Also, romantische Liebe fällt da offensichtlich weg, lol. Die gibts ja in fast jedem Buch - tatsächlich finde ich sogar, dass gerade (High) Fantasy zum Beispiel noch nicht einmal unbedingt einen romantischen Subplot braucht.

Auch freundschaftliche Liebe gibt es inzwischen, finde ich, in sehr vielen Geschichten. Sie bekommt oft mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie die romantische. Das prominenteste Genre-Beispiel, das mir da einfällt, ist New Adult Romance. Bei vielen Reihen aus diesem Genre geht es um verschiedene Figuren aus einer Freundesgruppe, die jeweils einen eigenen Band erhalten. Dabei geht es in den einzelnen Büchern natürlich primär um die jeweilige Lovestory, aber auch die Beziehungen der FreundInnen untereinander werden beleuchtet und weiterentwickelt. Das mag ich sehr gerne!

Familiäre Liebe findet man sicher auch oft genug in Büchern, auch wenn mir da jetzt kein konkretes Beispiel einfällt, haha. Aber das found family Trope würde ich zum Beispiel auch hierunter zählen, und da gibt es ja einige Geschichten zu, etwa die Krähen-Dilogie von Leigh Bardugo oder "Mistborn" von Brandon Sanderson, um jetzt mal meine liebsten Beispiele mit diesem Trope zu nennen. In der Krähen-Dilogie nimmt das Trope primär, denke ich, die Form der Geschwisterliebe an. In "Mistborn" sieht man in dem Trope vor allem elterliche Liebe, zum Beispiel zwischen Vin und Kelsier.

Selbstliebe nimmt in Büchern, finde ich, viele Formen an. Die ganzen Selbsthilfebücher mal ausgenommen (lol), spiegelt diese sich vor allem in der Entwicklung der Figuren wider. Oft müssen sich unsere ProtagonistInnen ja inneren und/ oder äußeren Dämonen stellen und an diesen Aufgaben wachsen sie dann und lernen, sich selbst zu lieben. Am besten hat mir hier etwa die Charakterentwicklung von Nesta in "A Court of Silver Flames"/ "Silbernes Feuer (Das Reich der Sieben Höfe 4)" gefallen!

Die Liebe zu Tieren gibt es in Fantasybüchern oft in Form von tierischen Begleitern! Mein liebstes Beispiel ist hier Abraxos aus "Throne of Glass". Der cuteste Wyvern im ganzen Fantasyuniversum und Manon würde wohl die Welt in Brand setzen, um sicherzugehen, dass ihrem Reittier nichts passiert! As she should.

Liebe zur Menschheit sieht man, wenn wir mal im Fantasygenre bleiben, wo ich mich ja am besten auskenne, wohl immer dann, wenn unser/e HeldIn sich selbst für das Wohl der Allgemeinheit opfert. Auch in fantastischen Welten läuft politisch, gesellschaftlich und sozial ja meistens so einiges schief, oftmals sollen diese Geschichten eben unsere echte Welt reflektieren. Dennoch riskieren die ProtagonistInnen oft alles, damit am Ende "das Böse" eben nicht Überhand nimmt.


Ihr seht also: Ich bin mit dem Ausmaß der Liebe jeglicher Form in Büchern ganz zufrieden. Und dafür, dass ich einstiegs noch meinte, mir fällt nichts ein, ist dieser Post ja dann doch recht lang geworden 😄
Wie seht ihr das? Welche Form der Liebe würdet ihr gerne mehr sehen? Fallen euch noch andere Arten der Liebe ein?

Liebe Grüße ♥

Donnerstag, 12. Februar 2026

Top Ten Thursday - 10 minimalistische Cover

(c) Aleshanee von Weltenwanderer

HELAU! 🎉

Es ist Altweiber, aber ich sitze trotzdem am PC (gefeiert wird ab morgen, hehe). Was gibt es für mich also Sinnvolleres zu tun, als mal wieder am Top Ten Thursday gehosted von Aleshanee teilzunehmen? 🙂‍↕️

Dort werden wöchentlich zehn Bücher zu einem bestimmten Thema vorgestellt. Diese Woche ist es Folgendes:

10 minimalistische Cover

Da mein SuB exorbitant groß ist (mit ebooks ist er inzwischen bei 306 Büchern ahahahahah) (hier kommt ihr zu einer Liste mit meinen ungelesenen Prints und hier seht ihr meine ungelesenen ebooks; die Seite hier auf dem Blog ist lange nicht mehr aktuell, da müsste ich auch mal ran), dachte ich mir, werde ich dort doch sicher fündig. Tja, turns out, minimalistisch ist mein SuB weder quantitativ noch optisch lol, bin halt eine wahre Coverkäuferin 😂 Auf zehn Bücher bin ich dann aber trotzdem gekommen, auf denen nicht ganz so viel los ist: