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Mittwoch, 30. Juni 2021

Einnehmendes Magiesystem und magisches Setting, aber insgesamt zu wirr – Rezension zu „Mondorchidee (Orchideentrilogie 1)“ von Yvonne Merschmann


Werbung/ Rezensionsexemplar

Titel: Mondorchidee
1 Mondorchidee; 2 Spiegelorchidee; ?
Autorin: Yvonne Merschmann
Genre: Urban Fantasy
Preis: € 2,99 ebook; € 10,99 Taschenbuch
Erschienen am: 14.09.2020
Seitenzahl: 372

Leseempfehlung? Für jemanden, der kurzweilige Urban Fantasy sucht
 
 

"Nutze die Elemente der Natur, wandere durch den Spiegel der Zeit und erschaffe Träume der Schlafenden! In Encantador ist mit der Magie der Orchideen alles möglich.
Lea lebt seit Jahren in Ungewissheit, welches ihr Element ist: Wasser, Feuer oder Erde? Außerdem sehnt sie sich nach Encantador, dem Land voller Magie. Dabei weiß ihr Vater nichts davon. Als ihr Freund Schluss macht, beschließt sie, nicht länger zu warten. Lea tischt ihrem Vater eine Ausrede auf und freut sich auf unvergessliche Ferien in Encantador, die gläserne Akademie und eine rauschende Orchideen-Nacht.
Doch Lea und ihre Freunde ahnen nicht, wer sich auch auf den Weg gemacht hat. Können der diebische Traummagier Slate und die Schneiderin Vicky ihnen helfen, den Feind in ihrer Nähe zu erkennen?"

Dienstag, 22. Dezember 2020

Hochkomplex, aber lesenswert – Rezension zu „Macht des Feuers (Chronica Usenia 2)“ von Riley H. Bush

 
Werbung/ Rezensionsexemplar

Titel: Macht des Feuers
Reihe: Chronica Usenia
* Achtung Spoiler! *
Dies ist bereits der zweite Teil!
1 Tag des Na'kathá; 2 Macht des Feuers; 3 ???
Autorin: Riley H. Bush
Genre: High Fantasy
Preis: € 13,90 Taschenbuch; € 6,99 ebook
Erschienen am: 05.11.2020
Seitenzahl: 448

 
 
Leseempfehlung? Nur, wer bereits Erfahrung mit High Fantasy hat. Neueinsteigern in dem Genre ist die Geschichte womöglich zu komplex.
 
 

"Nach dem Abenteuer auf Toretho geht Dacan, Kapitän des Frachtseglers Edra, im venarischen T'arr vor Anker. Der Zeitpunkt ist schlecht gewählt, denn Lusa, im venarischen Süden gelegen, wurde von den Je'darren erobert. In T'arr sorgt der Flüchtlingsstrom aus Lusa für Aufruhr - das Land steht vor einem Bürgerkrieg. Bevor Dacan das Weite suchen kann, soll sein Erster Offizier den Behörden überstellt werden. Immerhin ist auf den Kopf des Terroristen eine fürstliche Belohnung ausgesetzt, die er sich auf keinen Fall entgehen lassen will. Während Kazim Delos an die Lusaner ausliefert, kommt Dacan am Hofe des Herrschers von Tarré einem Geheimnis auf die Spur, das seine Pläne über den Haufen wirft. Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt.

"Macht des Feuers" ist der zweite Band der Chronica Usenia-Reihe."

Dienstag, 1. Dezember 2020

Viel Geduld macht sich bezahlt - Rezension zu „Tag des Na´kathá (Chronica Usenia 1)“ von Riley H. Bush

 
Werbung/ Rezensionsexemplar

Titel: Tag des Na´kathá
Reihe: Chronica Usenia
1 Tag des Na´kathá; 2 Macht des Feuers
Autorin: Riley H. Bush
Genre: High Fantasy
Preis: € 13,90 Taschenbuch; € 6,99 ebook
Erschienen am: 24.09.19
Seitenzahl: 444

Leseempfehlung? Definitiv, aber bringt Geduld mit!


"Der zwielichtige Jorgei bietet Dacan la Corso, Kommandant des Frachtseglers Edra, die unglaubliche Summe von 2000 Goldaurelien an, wenn dieser ihm eine Wunderpflanze beschafft, die angeblich alle Krankheiten zu heilen vermag.
Die Sache ist riskant, zudem besteht kaum Aussicht auf Erfolg. Aber weil die Geschäfte für Dacan sehr schlecht laufen, bleibt ihm keine andere Wahl, als anzunehmen.
Auf der Suche nach dem Heilkraut stolpern er und seine Crew unversehens in ein haarsträubendes Abenteuer, bei dem sie Kopf und Kragen riskieren. Weder Dacan noch sein Blutsbruder Anouk ahnen, dass dies erst der Auftakt zu einer Reihe weitreichender, brisanter Ereignisse ist, die das Schicksal aller Usenier bestimmen werden."

Montag, 23. November 2020

Abenteuer voraus - Würdet ihr euch auf eine Reise begeben wie Dacan la Corso aus "Tag des Na´kathá" von Riley H. Bush? (Mainwunder-Kampagne)

Hallo, ihr Lieben! 😊
 
Heute habe ich mal einen Beitrag der etwas anderen Art für euch. Es geht um die Chronica Usenia von Riley H. Bush, die ich euch in diesem Post schon einmal vorgestellt habe.
Im ersten Band Tag des Na´kathá begibt sich der Protagonist Dacan la Corso auf eine gefährliche Reise, um für den zwielichtigen Jorgei ein Heilkraut zu besorgen das alle Krankheiten besiegt.

Meine Fragen an euch lauten nun:

Würdet ihr euch auf eine solche Reise begeben und euer Leben für ein solches Heilkraut riskieren, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Erfolg haben werdet, verschwindend gering ist?
Und wenn ja, würdet ihr das Kraut dann hinterher an Jorgei übergeben - ohne zu wissen, wofür dieser es verwenden will, selbstverständlich - und die versprochene Belohnung kassieren? Oder würdet ihr euch umentscheiden und das Kraut behalten, selbst wenn ihr die Belohnung dringend nötig hättet?

Sonntag, 15. November 2020

Buchvorstellung: Chronica Usenia (Mainwunder-Kampagne)

Hallöchen, ihr Lieben!😁

*Werbung | Rezensionsexemplare, Markennennungen, Verlinkungen
Heute habe ich mal wieder eine Buchvorstellung für euch.
Mich hat nämlich am Freitag ein supertolles Paket von Mainwunder erreicht. Auf Instagram gabs dazu heute ein Unpacking, das ihr jederzeit im Storyhighlight "Chronica Usenia" nachschauen könnt.

Das war in dem Paket:

Also erstens: Wie schön sind bitte die Buchcover? *.*
Und zweitens: Vielen lieben Dank an Mainwunder dafür, dass ihr euch immer so viel Mühe mit den Päckchen macht! ♥
Über die Buchkerze habe ich mich tatsächlich fast noch mehr gefreut als über die Bücher. xD
Die duftet richtig schön weihnachtlich. Wonach genau kann ich euch allerdings nicht sagen, ich bin nicht so gut darin, Düfte zu erkennen. 😅

Doch worum geht es in Band 1 Tag des Na´kathá der Chronica Usenia von Riley H. Bush?
 
"Der zwielichtige Jorgei bietet Dacan la Corso, Kommandant des Frachtseglers Edra, die unglaubliche Summe von 2000 Goldaurelien an, wenn dieser ihm eine Wunderpflanze beschafft, die angeblich alle Krankheiten zu heilen vermag.
Die Sache ist riskant, zudem besteht kaum Aussicht auf Erfolg. Aber weil die Geschäfte für Dacan sehr schlecht laufen, bleibt ihm keine andere Wahl, als anzunehmen.
Auf der Suche nach dem Heilkraut stolpern er und seine Crew unversehens in ein haarsträubendes Abenteuer, bei dem sie Kopf und Kragen riskieren. Weder Dacan noch sein Blutsbruder Anouk ahnen, dass dies erst der Auftakt zu einer Reihe weitreichender, brisanter Ereignisse ist, die das Schicksal aller Usenier bestimmen werden."
 
Das klingt doch spannend, oder? 😀
Ich freue mich jedenfalls sehr darauf, die beiden Bücher zu lesen.
 
 

Wer kennt die Chronica Usenia?

 
Liebe Grüße und einen schönen Sonntagabend noch ♥

Sonntag, 31. Mai 2015

[Buchrezension] May Bee - Tomas Maidan

Seiten: 300
Genre: irgendwas zwischen Kriminalroman, humoristischer Roman und Fantasy
Teil einer Reihe? Ja, Teil 3 der Anoje-Trilogie,
lässt sich jedoch unabhängig voneinander lesen
ISBN: 978-3734782299
Preis: Taschenbuch: €9,99
Kindle Edition: €1,99
Verlag: Books on Demand

Lieblingszitat:

Schiff heißt rückwärts Fisch. Sieh es einfach mal so. Eine Frage der Perspektive! Das Schiff ist eine Illusion. Nur eine Schale. Ein Gefängnis für deinen Geist. Du musst aber die feinstoffliche Wirkung sehen." (Tuh zu May - Pos. 1317)

Erster Satz:

"So ein Wahnsinn", schrie May, "ein Kater darf doch nicht vorne auf die Straße raus!"

Inhalt:

Mays Leben ist verzwickt: Erst haut ihr Kater ab, dann rettet sie den falschen Mann - und zu allem Unglück arbeitet sie auch noch bei der Polizei von Kujai. Ein Paralleluniversum voller Hektik, Irrsinn, Korruption. Und sie bekommt die saure Gurke unter den klebrigen Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden - draußen auf Schloss Taubenschlag. Man sagt, dort würde eine Drogenbaronin ihre Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. May bricht mit ihrer Freundin Tuh auf, einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit der Laune einer rollenden Zitrone den Fall zum bunten Trip macht. Hinter Mauern aus Honig und zwischen magischen Pilzen entdecken die beiden Entsetzliches. MAY BEE ist Märchen, Krimi, Rock and Roll - und erzählt von der Magie des Ausreißens. In einer Welt voller Bullen machen May und Tuh die Fliege - und entdecken, dass man auch im Alleingang die Richtigen retten kann. Kafkaeskes Pop-Abenteuer mit schrägen Bienen.
Quelle

Aufmachung:

 Das Cover gefällt mir ganz gut, sieht irgendwie lustig aus mit der Biene. So gesehen passt es also auch zum Inhalt, der lustig sein soll.
Der Titel passt insofern, als dass es um May und um Bienen (deshalb Bee) geht. Allerdings ist es auch eine Anspielung auf das englische Wort für vielleicht maybe, da May ein recht unsicherer Charakter ist.

Meine Meinung:

Tja, also ich hatte mir von "May Bee" eine lustige Kriminalparodie mit mystischen Elementen (Was hat es mit den Bienen auf sich?) erhofft, wie es der Klappentext vermuten lässt, jedoch wurde ich ein wenig enttäuscht.
Ein Grund dafür ist, dass man als Leser irgendwie gar nicht weiß, in welches Genre man dieses Buch einordnen soll.
Ist es nun ein etwas anderer Kriminalroman? Ein humoristischer Roman? Wahrscheinlich eine Mischung aus so ziemlich allem, aber vermutlich doch eher so etwas wie eine Kriminalparodie, wie ich schon sagte, die jedoch mehr Parodie als Kriminal ist.
Für einen Kriminalroman fehlte es meiner Meinung nach gehörig an ermittlerischen Aspekten, denn alles, was May herausfindet, passiert dann doch eher durch Zufall oder auch mal aufgrund ihrer Tollpatschigkeit. Demnach häufen sich die Zufälle in "May Bee" wie in kaum einem anderen Buch.
May an sich ist allerdings nicht nur tollpatschig, sondern auch extrem naiv, was sie so nervig macht.
Sie weiß eigentlich kaum, wie sie den Fall lösen soll, hat aber auch nicht wirklich Mumm, sondern beschwert sich meistens nur darüber, wie unfähig ihre Kollegen sind (gut, die sind wirklich EXTREM unfähig, aber das hat der Leser beim ersten Mal auch schon bemerkt).
Naja, und weil May halt so naiv und tollpatschig - was an sich ja lustig sein könnte, hier aber doch etwas übertrieben wurde und in Kombination mit ihrer Naivität eher nervig wirkt - ist, wird der Leser nicht wirklich warm mit ihr.
Tja, und dann ist da noch das, was ich eben schon angeschnitten habe: Die anfangs fehlende Ermittlungsarbeit.
Man wird erst einmal sehr lang in Mays Leben eingeführt und es dauert eine ganze Weile, bis man herausfindet, was denn jetzt nun der Fall ist, und ob sie daran arbeiten wird und so weiter. Und als es dann endlich so weit ist, ermittelt May nicht wirklich, sondern stolpert, wie schon gesagt, nur über ihre Hinweise.
Auch an Spannung fehlt es "May Bee"; zwar ist es hin und wieder schon interessant, aber wirklich der Knaller ist das Buch hier nicht. 
Enttäuschend finde ich hier ebenso, dass vieles ungeklärt bleibt, und das Buch dann so im Nachhinein immer noch merkwürdig wirkt und vieles keinen Sinn ergibt.
Und wie ebenfalls schon erwähnt, soll das Buch wohl lustig sein, allerdings wirkt der Humor meistens nur aufgesetzt, einzig Tusnelda oder Tuh hat es mir angetan.
Die ein bisschen verrückte Pyromanin war dann doch für den einen oder anderen Lacher bei mir verantwortlich und wahrscheinlich wäre das Buch um einiges besser gewesen, wenn sie die Protagonistin gewesen wäre.
Dass das Buch bereits der letzte Teil der Trilogie ist, habe ich allerdings auch erst gemerkt, als ich das gelesen habe. Es lässt sich also ziemlich unabhängig von den anderen Bänden lesen, wobei man dann doch vielleicht einige Startschwierigkeiten hat, da die Geschichte in der Fantasiewelt "Kujai" spielt, in der so einiges anders ist als in der realen Welt.

Fazit:

Ein vielversprechender Klappentext, der auf ein lustiges Buch hoffen lässt. Leider trifft es der Humor nicht so ganz und durch einige offene Fragen am Ende wirkt die Geschichte ein bisschen seltsam.
Die Protagonistin ist sehr nervig, wohingegen ihre Freundin Tuh sich beim Leser beliebt machen kann.
Trotz einigen kleinen Stellen, an denen es mal ein bisschen spannend wird, lässt das Buch in diesem Punkt doch eher zu wünschen übrig.
2,5/5 Lesehasen.


Weitere Teile:

1.: Im Kessel
2.: Taubenschlag

Über den Autor:

Tomas Maidan beschäftigte sich den größten Teil seines Lebens mit der Gestaltung von Bühnenlicht. Licht und Schatten, elektrische Blitze auf der Bühne und menschliche Dramen in den Kantinen bilden seine künstlerische Heimat. An seinem 40. Geburtstag wandte er sich dem Schreiben zu und zog nach Bremen. Tomas Maidan interessiert sich für die Frage, wer William Shakespeare war, woher die dunklen Träume stammen, und warum Frauen so attraktiv erscheinen, wenn sie sich nicht alles gefallen lassen.


Vielen lieben Dank an

Tomas Maidan

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG