Montag, 16. Februar 2026

Montagsfrage - Liebe in Büchern

 

(c) Sophia von WordWorld

Helau!!

Während ihr das hier lest, bin ich vermutlich auf dem Rosenmontagszug in Düsseldorf Karneval feiern, verkleidet als Perry, das Schnabeltier 🎉 Trotz Karneval musste ich diese Woche aber natürlich sichergehen, dass meine Antwort dieses Mal pünktlich kommt 🥸
Auch dieses Mal finde ich die Frage tatsächlich gar nicht so leicht zu beantworten, ich musste ein wenig länger darüber nachdenken.

Sophia will heute von uns wissen:

Welche Form von Liebe kommt in Büchern für Euch zu kurz?

Und honestly, mir fällt auch nach längerem Überlegen tatsächlich gar nichts ein. Deshalb bin ich umso gespannter auf eure Antworten! Ich habe sogar darüber nachgedacht, diese Montagsfrage zu skippen, aber das fand ich dann auch blöd, haha. Zum einen habe ich ja gerade erst wieder mit dem Bloggen angefangen, da macht dann mein Ego nicht mit. Zum anderen dachte ich mir, selbst wenn ich auf die Frage keine eindeutige Antwort habe, kann ich euch ja trotzdem meine Überlegungen mitteilen! 😊

Folgendes ging mir also durch den Kopf:

Erstmal müsste man ja darüber nachdenken, welche Formen von Liebe es überhaupt gibt. Naheliegend natürlich romantische Liebe. Direkt danach fiel mir freundschaftliche Liebe ein, dann familiäre Liebe, speziell Liebe zu den Eltern, Liebe zu den Kindern und Geschwisterliebe. Dann gibt es natürlich noch Selbstliebe, Liebe zu (Haus-)Tieren und wenn wir ganz pathetisch werden wollen sicher auch die Liebe zur Menschheit und zur Welt. Denn auch wenn die Welt gerade überall ziemlich kacke ist, zeigen Menschen eben doch immer mal wieder, dass sie trotz allem, was sie gerade so für einen Mist verzapfen, eben doch menschlich sein können und dass es Momente gibt, in denen man merkt, dass der Mensch gerade nicht von Grund auf böse ist, wie es hier und da zwischendurch den Anschein hat, sondern eher im Gegenteil. Mit Ausnahme einiger Weniger denke ich nämlich schon, dass der Mensch default-mäßig hilfsbereit, liebevoll und empathisch ist.

So, äh, da bin ich jetzt wohl etwas abgeschweift, upsi. Also zurück zum Thema: Welche dieser Formen von Liebe kommen denn nun in Büchern zu kurz?

Also, romantische Liebe fällt da offensichtlich weg, lol. Die gibts ja in fast jedem Buch - tatsächlich finde ich sogar, dass gerade (High) Fantasy zum Beispiel noch nicht einmal unbedingt einen romantischen Subplot braucht.

Auch freundschaftliche Liebe gibt es inzwischen, finde ich, in sehr vielen Geschichten. Sie bekommt oft mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie die romantische. Das prominenteste Genre-Beispiel, das mir da einfällt, ist New Adult Romance. Bei vielen Reihen aus diesem Genre geht es um verschiedene Figuren aus einer Freundesgruppe, die jeweils einen eigenen Band erhalten. Dabei geht es in den einzelnen Büchern natürlich primär um die jeweilige Lovestory, aber auch die Beziehungen der FreundInnen untereinander werden beleuchtet und weiterentwickelt. Das mag ich sehr gerne!

Familiäre Liebe findet man sicher auch oft genug in Büchern, auch wenn mir da jetzt kein konkretes Beispiel einfällt, haha. Aber das found family Trope würde ich zum Beispiel auch hierunter zählen, und da gibt es ja einige Geschichten zu, etwa die Krähen-Dilogie von Leigh Bardugo oder "Mistborn" von Brandon Sanderson, um jetzt mal meine liebsten Beispiele mit diesem Trope zu nennen. In der Krähen-Dilogie nimmt das Trope primär, denke ich, die Form der Geschwisterliebe an. In "Mistborn" sieht man in dem Trope vor allem elterliche Liebe, zum Beispiel zwischen Vin und Kelsier.

Selbstliebe nimmt in Büchern, finde ich, viele Formen an. Die ganzen Selbsthilfebücher mal ausgenommen (lol), spiegelt diese sich vor allem in der Entwicklung der Figuren wider. Oft müssen sich unsere ProtagonistInnen ja inneren und/ oder äußeren Dämonen stellen und an diesen Aufgaben wachsen sie dann und lernen, sich selbst zu lieben. Am besten hat mir hier etwa die Charakterentwicklung von Nesta in "A Court of Silver Flames"/ "Silbernes Feuer (Das Reich der Sieben Höfe 4)" gefallen!

Die Liebe zu Tieren gibt es in Fantasybüchern oft in Form von tierischen Begleitern! Mein liebstes Beispiel ist hier Abraxos aus "Throne of Glass". Der cuteste Wyvern im ganzen Fantasyuniversum und Manon würde wohl die Welt in Brand setzen, um sicherzugehen, dass ihrem Reittier nichts passiert! As she should.

Liebe zur Menschheit sieht man, wenn wir mal im Fantasygenre bleiben, wo ich mich ja am besten auskenne, wohl immer dann, wenn unser/e HeldIn sich selbst für das Wohl der Allgemeinheit opfert. Auch in fantastischen Welten läuft politisch, gesellschaftlich und sozial ja meistens so einiges schief, oftmals sollen diese Geschichten eben unsere echte Welt reflektieren. Dennoch riskieren die ProtagonistInnen oft alles, damit am Ende "das Böse" eben nicht Überhand nimmt.


Ihr seht also: Ich bin mit dem Ausmaß der Liebe jeglicher Form in Büchern ganz zufrieden. Und dafür, dass ich einstiegs noch meinte, mir fällt nichts ein, ist dieser Post ja dann doch recht lang geworden 😄
Wie seht ihr das? Welche Form der Liebe würdet ihr gerne mehr sehen? Fallen euch noch andere Arten der Liebe ein?

Liebe Grüße ♥

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