Donnerstag, 20. Juli 2017

[Buchrezension] Der Marsianer - Andy Weir

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Leseprobe

"Gestrandet auf dem Mars

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ..."

Quelle


"Ich bin sowas von im Arsch."

Ja, also das, was ihr hier seht, ist die Filmausgabe mit dem Kopf von Matt Damon. Was soll ich dazu sagen, er spielt Mark Watney, also wird das wohl passen.
Auf dem "normalen" Cover sieht man einen Astronauten alleine auf dem Mars, das passt auch recht gut, um es mal so auszudrücken.
Der Titel ist zuerst fehlleitend, wenn man sich dazu nicht die Inhaltsangabe durchliest, aber im Nachhinein betrachtet finde ich den Titel wirklich gut gewählt, echt lustig. Ich finde es auch gut, dass sich der Verlag dazu entschieden hat, den Titel einfach zu übersetzen, etwas Anderes hätte wohl nicht gepasst.
Die Kapitel sind alle kurz.

OMG, I can´t, "Der Marsianer" ist definitiv und ohne alle Zweifel DAS beste Buch, das ich 2016 gelesen habe, vielleicht sogar aller Zeiten, aber mit der Behauptung bin ich mal etwas vorsichtiger. 

Zuerst hatte ich ja Angst, dass es düster wird (wer will schon alleine auf dem Mars sein, wow, ich nicht), aber da kannte ich Mark Watney noch nicht. 

Watney ist der beste Protagonist, den man sich wünschen kann: er ist schlau und macht aus allen Problemen das Beste, dabei verliert er nicht die Hoffnung und schon gar nicht seinen Sarkasmus und Humor. Das ist auch das Beste an ihm, das, was ihn so unglaublich sympathisch macht. Selbst in den aussichtslosesten Situationen konnte ich mich vor Lachen nicht mehr beherrschen. 
Ich meine, schaut euch den ersten Satz im Buch an. Das sagt schon alles.

Dazu kommt, dass "Der Marsianer" stellenweise wirklich spannend ist, vor allem, wenn Mark Fehlschläge hinnehmen muss, und es so scheint, als wäre alle Hoffnung verloren, weil man einfach keine Ahnung hat, wie er aus diesem Schlamassel wieder heraus finden soll. 

Teilweise ist das Buch dabei etwas wissenschaftlich, aber das ist unvermeidbar bei einem Buch über die NASA, in dem der Protagonist Wissenschaftler ist. Dennoch ist es nicht allzu schwer, das alles nachzuvollziehen, da der Autor sich hier auf das Einfachste beschränkt hat, sodass jeder Laie mitkommt, der so gar keine Ahnung von dem ganzen Zeug hat. 

Ab und zu findet ein Perspektivenwechsel auf die Erde statt, sodass man auch einen interessanten Einblick in die Entscheidungen der anderen Seite erhält. Das ganze erhöht auch noch einmal die Spannung, insbesondere, da die Kommunikation zwischen Erde und Mars nicht ganz so einfach ist wie zwischen Karl aus Deutschland und seiner Tante Trudi aus Amerika. 

Der Autor spielt die ganze Zeit mit dem Leser, indem er ihm hin und wieder kleine Brotkrumen zuwirft, aber was der Leser nicht wissen soll, das erfährt er auch nicht, man kann nicht mal erahnen, was als nächstes passieren wird. Die Dinge, die einem der Autor verrät, tragen nur dazu bei, dass sich die Spannung nur noch weiter erhöht, da man natürlich nicht will, dass ausgerechnet das eintritt, was man befürchtet (schließlich ist Mark Watney ein super Prota). 

Das Buch schließt sehr schön ab.

Das Ende vom Lied: "Der Marsianer" ist toll, lest es. Den Film muss ich noch gucken.
5/5 Lesehasen.


"Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert."
Quelle


Vielen lieben Dank an
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ♥♥♥


Kommentare:

  1. Hallo Sofia,

    es freut mich, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat. Deine Begeisterung springt ja schon fast aus der Rezi raus! Übrigens, meinst du wirklich 2016?

    Ich hatte ebenso Bedenken, weil ich mir einen Typen allein am Mars sogar eher langweilig vorgestellt hatte. Mir ging es dann wie dir und ich war auch hin- und weg von der Story und dem humorvollen Ton von Watney.

    Ich darf dir schon verraten, dass der Film genauso gut ist. Du wirst hoffentlich deine Freude daran haben.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu Nicole,
      ja, genau das wollte ich! :D
      Ehm, ja, 2016, ich hänge mit ein paar Rezis etwas hinterher... Aber das habe ich jetzt fast aufgeholt. Und ich will es definitiv nicht wiederholen.. :/

      Ja, Watney ist der beste. ♥
      Hab ich das schonmal gesagt?

      OMG, ich muss den jetzt mal unbedingt sehen, aber irgendwie komm ich nie dazu.. D:

      LG zurück ♥

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    2. Alles klar! :D Manchmal kommt's halt zu einem Rezi-Stau.

      Viel Spaß mit dem Film!

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