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Dienstag, 22. Februar 2022

Eigentlich sogar besser als der Auftakt, aber das Ende enttäuscht – Rezension zu „Aller bösen Dinge sind drei (The Magpie Society 2)“ von Zoe Sugg und Amy McCulloch

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Titel: Aller bösen Dinge sind drei
Reihe: The Magpie Society
* Achtung, Spoilergefahr! *
Dies ist bereits der Abschluss der Dilogie, ihr könntet also zu Band 1 gespoilert werden!
1 Die nächste bist du; 2 Aller bösen Dinge sind drei
Autorinnen: Zoe Sugg und Amy McCulloch
Genre: Jugendthriller
Verlag: cbj
Preis: € 15,00 Paperback; € 9,99 ebook
Erschienen am: 22.02.22
Seitenzahl: 368

Leseempfehlung? Wenn euch Band 1 gefallen hat, auf jeden Fall.
 
 

"Während Audrey und Ivy noch auf der Suche nach dem Mörder ihrer Mitschülerin Lola sind, verschwindet ein weiteres Mädchen unter mysteriösen Umständen. Alles, was die beiden haben, ist ein Brief der geheimnisvollen Magpie Society. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und die beiden Mädchen stoßen auf dunkle Geheimnisse ihrer ehrwürdigen Schule Illumen Hall.
Jemand spielt ein tödliches Spiel, und um ihn zu stellen, müssen Audrey und Ivy alle Regeln über Bord schmeißen ..."

Dienstag, 18. Januar 2022

Inhaltlich völlig am Thema vorbei! - Rezension zu „Der Chip“ von Manfred Theisen


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Titel: Der Chip
Reihe: Einzelband
Autor: Manfred Theisen
Genre: Dystopie
Verlag: cbt
Preis: € 10,00 Taschenbuch; € 8,99 ebook
Erschienen am: 13.12.2021
Seitenzahl: 224

Leseempfehlung? Klares Nein.
 
 

"Wenn eine Künstliche Intelligenz an der Schule jeden Schritt überwacht ...

Berlin, in naher Zukunft. Die 15-jährige Kim, Tochter einer alleinerziehenden niederländischen Diplomatin, besucht das umstrittene Elite-Internat Galileo. Kameras und implantierte Chips übermitteln die Hirntätigkeit und Körperdaten aller Schüler an eine KI namens Brain. Presse und Politiker, die der Schule aus humanitären und Datenschutzgründen kritisch gegenüberstanden, sind verstummt. Der Erfolg gibt der Betreiberfirma BrainVision Recht. Dank der eingreifenden und regulierenden Funktion von Brain hat Galileo ausnahmslos Musterschüler. Doch dann geschieht das Unfassbare: Ein Schüler verunglückt – und ein anderer Schüler trägt die Schuld daran. Kim beginnt, Brain und dessen Methoden zu hinterfragen und gerät bald in tödliche Gefahr ..."
 
 
"Der Chip" war wieder mal ein Buddyread mit meiner lieben Namensvetterin Sophia ♥
Schaut unbedingt alle mal auf ihrem Blog vorbei (IG: @wordworld.books)! Ohne sie hätte ich das Buch wohl abgebrochen. 😂

Sonntag, 10. Oktober 2021

Geheimnisvolles Jugendbuch mit vielen sehr guten Spannungsmomenten – Rezension zu „Die nächste bist du (The Magpie Society 1)“ von Zue Sugg und Amy McCulloch


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Titel: Die nächste bist du
Reihe: The Magpie Society
1 Die nächste bist du; 2 Two for Joy
Autorin: Zoe Sugg, Amy McCulloch
Genre: Jugendthriller
Verlag: cbj
Preis: € 15,00 Paperback; € 9,99 ebook
Erschienen am: 27.09.2021
Seitenzahl: 368

Leseempfehlung? Yes!
 
 

"Ein glamouröses Internat. Eine tote Schülerin. Ein mysteriöser Geheimbund

Als die 17-jährige Audrey aus den USA neu auf das traditionsreiche britische Internat Illumen Hall kommt, ahnt sie nicht, was auf der Abschlussparty im letzten Sommer passiert ist: Die Leiche einer Schülerin wurde ans Ufer gespült. Ivy, mit der sie das Zimmer teilt, lässt Audrey deutlich spüren, dass sie es lieber für sich alleine hätte. Und damit nicht genug: Es war vorher das Zimmer des toten Mädchens, Lola. Doch als ein mysteriöser Podcast behauptet, Lolas Tod sei kein Unfall gewesen, beginnen die beiden gegensätzlichen Mädchen gemeinsam Nachforschungen anzustellen. Denn offenbar ist ein Mörder auf freiem Fuß …"

Samstag, 22. Juli 2017

[Buchrezension] Voll erwischt #2: Ich träum von dir... - Ellen Sommer

Achtung Spoilergefahr!
"Ich träum von dir..." ist bereits der zweite Teil der Reihe.
Hier findet ihr die Rezension zu Teil 1.
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Leseprobe

"„Die ganze Zeit hatte ich krampfhaft versucht, mich an den blöden Unfall zu erinnern. Jetzt, wo ich es tat, wünschte ich mir, alles ganz schnell wieder zu vergessen. Lille würde durchdrehen und da wollte ich nicht dabei sein…“ Chris und Lille sind im 2. Band der Serie „Voll erwischt“ endlich ein Paar. Doch warum träumt Lille immer wieder von dem Unfall und dem Mädchen im Koma? Was verschweigt Chris? Und welche Rolle spielt Lilles Oma, die sich weiterhin kräftig in die Geschichte einmischt? Werden Lille und Chris einen gemeinsamen Weg finden? „Ich träum von dir…“ ist ein romantischer Jugendroman mit mystischen Elementen."
Quelle

[Buchrezension] Voll erwischt #1 - Ellen Sommer

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"„Glaubst du, dass es tatsächlich jemanden gibt, der unser Schicksal bestimmt?“, fragte ich sie neugierig. „Manche können das – da bin ich mir ganz sicher!“ 
Die 17-jährige Lille zieht aus Bayern zu ihrer Großmutter nach Wuppertal. In der neuen Schule findet sie schnell Anschluss an eine lebenslustige Handballer-Clique. Bald schon funkt es gewaltig zwischen ihr und dem Mädchenschwarm Chris. Chris hatte in der Vergangenheit einen schweren Motorradunfall, über den er ungern redet. Lille, die Geheimnisse nicht ausstehen kann, fühlt sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Was Lille nicht einmal ahnt: Ihre Oma stammt von den Moiren ab und kann das Schicksal einzelner Familienmitglieder verändern. Ihre Oma, die sein Geheimnis kennt und ihre Enkelin vor einer Tragödie retten will, setzt alle Hebel in Bewegung, dass aus der Lovestory zwischen Chris und Lille nichts wird. Das nimmt Lille natürlich nicht so einfach hin. Der Auftakt zu einem turbulenten Herbst. "Voll erwischt" ist ein romantisch- witziger Liebesroman mit mystischen Elementen für Jugendliche ab 14 Jahren und junggebliebene Erwachsene."
Quelle

[Buchrezension] Unrivaled #1: Gewinnen ist alles - Alyson Noël

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"Mach diesen Sommer einen der Unrivaled-Clubs zum Hotspot der Stars, und sichere dir die Chance auf einen unglaublichen Geldgewinn!Drei sehr unterschiedliche Jugendliche folgen der Aufforderung und hoffen auf die Erfüllung ihres größten Traums – aber sie ahnen nicht, wie hart das schimmernde Parkett wirklich ist, auf dem sie sich bewegen müssen.

Wie weit werden sie gehen, um zu gewinnen?"

Quelle

[Buchrezension] Dein Leuchten - Jay Asher

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"So wunderbar romantisch wie eine heiße Schokolade
vorm Kaminfeuer …

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort auf der Familienplantage Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch diesmal wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sierra verliebt sich – das erste Mal, unsterblich und mit aller Macht. In Caleb, den Jungen mit den Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt und eine dunkle Vergangenheit verbirgt, denn Caleb soll seine Schwester angegriffen haben. In seiner Heimatstadt ist er deshalb ein Außenseiter. Sierras Eltern, ihre Freunde, alle warnen sie davor, sich auf ihn einzulassen. Doch Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert alles, um ihre große Liebe zu gewinnen …"Quelle

[Buchrezension] Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums - Sarvenaz Tash

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"Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere …"
Quelle

[Buchrezension] Survive the night - Danielle Vega

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"Wir werden alle sterben ...
Casey hat gerade einen Drogenentzug hinter sich und lässt sich von ihrer Freundin Shana überreden, auf eine der legendären illegalen »Survive the night«-Parties mitzukommen. Die findet in einem stillgelegten U-Bahn-Tunnel statt und die Stimmung ist gigantisch. Bis Julie, ein Mädchen aus ihrer Clique, tot aufgefunden wird. Grausam zugerichtet. Casey, Shana und ihre Freunde sind schockiert. Sie wollen fliehen. Denn der Mörder scheint unter ihnen zu sein. Schon gibt es ein neues Opfer. Die Panik steigt. Wer oder was ist hinter ihnen her? Und wird Casey diese Nacht überleben? 
Ein unfassbar aufwühlender Psycho-Horror-Thriller in bester Stephen King-Tradition! Nervenzerfetzend, überraschend – genial!"

Quelle

Freitag, 21. Juli 2017

[Buchrezension] Jungs to go - Lisa Aldin

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"Tonis absolut verrückter Jungsverleih

Mädchen sind einfach nicht so Toni Valentines Ding. In ihrer alten Jungs-Clique fühlt sich die Siebzehnjährige viel wohler als in der Gesellschaft ihrer sorgfältig gestylten neuen Klassenkameradinnen der exklusiven Mädchenschule. Außerdem versteht sie Jungs viel besser. Als eine ihrer Mitschülerinnen Liebeskummer hat, weiß sie sofort: Man muss den Treulosen eifersüchtig machen! Und Kerle dafür hat Toni ja praktischerweise an der Hand. Kurz entschlossen vermietet sie einen ihrer Jungsfreunde zum einmaligen Date. Der Plan wird ein voller Erfolg – und Toni kurz darauf Inhaberin einer gefragten Schein-Date-Agentur. Bis sie sich selbst verliebt und damit nicht nur ihre Geschäftsidee, sondern auch ihren Seelenfrieden ernsthaft gefährdet …"

Quelle

Donnerstag, 20. Juli 2017

[Buchrezension] Auf und Davon - David Arnold

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"Manchmal liegt das Ziel woanders, als du denkst

Wer würde nicht gerne einfach mal verschwinden? In den nächsten Bus springen und alles hinter sich lassen? Genau das macht die sechzehnjährige Mim Malone. Es reicht ihr, immer das zu tun, was ihr Vater und seine neue Frau für richtig halten. Sie will wissen, weshalb ihre Mom aus ihrem Leben verschwunden ist. Und ihre Gedanken sollen endlich aufhören, in ihrem Kopf Karussell zu fahren. Also steigt sie einfach in den Greyhound-Bus und haut ab, zu ihrer Mom. Während draußen die Landschaft vorbeifliegt, macht Mim einige unvergessliche Bekanntschaften – die wunderbare Arlene, den unheimlichen Ponchomann und den äußerst attraktiven Beck, an den sie ihr Herz zu verlieren droht ... Doch dann verändert ein tragischer Unfall von einem auf den anderen Augenblick alles. Und Mim muss sich den wirklich entscheidenden Fragen in ihrem Leben stellen."
Quelle

Donnerstag, 18. Juni 2015

[Buchrezension] Loving - Katrin Bongard

Seiten: 296
Genre: YA
Teil einer Reihe? Nein.
ISBN: 978-3-8415-0348-0
Preis: € 9,99
Verlag: Oetinger

Erster Satz:

Es schneit.

Inhalt:

Unmöglich, sich nicht zu verlieben!

Das hätte Ella nie gedacht. Dass sie – die sich für Bücher und Buchblogs interessiert – sich ausgerechnet in den coolen Luca verliebt. Luca, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den sie bis vor Kurzem nur oberflächlich und arrogant fand. Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens »Stolz und Vorurteil« lernen sie sich besser kennen … Sich nicht zu verlieben – einfach unmöglich! Nur wann trauen sie sich endlich, einander ihre Gefühle einzugestehen?


Sonntag, 1. März 2015

[Buchrezension] Open Road Summer - Emery Lord

Originaltitel: Open Road Summer
Seiten: 378
Genre: YA
Teil einer Reihe? Nein.
ISBN: 978-3-407-74524-8

Lieblingszitat:

Dees Eltern haben ihre Tochter nie zu einer Musikerkarriere gedrängt, doch ihre DNA-Stränge bilden nun mal keine Doppelhelix, sondern Notenlinien. (S. 10)

Erster Satz: 

Die Fans schreien ihren Namen, dabei kennen sie das Mädchen von den Titelseiten der Zeitschriften eigentlich gar nicht - das Mädchen mit der Gitarre und dem fröhlichen Lächeln. 

Inhalt:

»Wenn man eine beste Freundin hat, mit der man lachen kann, und dazu ein bisschen gute Musik, ist das schon mal die halbe Miete.«

Es soll der Sommer ihres Lebens werden: Reagan hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und will endlich ihr Leben in den Griff kriegen. Sie begleitet ihre beste Freundin, den Country-Star Lilah Montgomery, auf einer ausverkauften Tour durch die USA. Lilah hat selbst mit Liebeskummer zu kämpfen und die beiden Mädchen vertrauen auf ihre unendliche Freundschaft. Bis der charismatische Matt Finch als Opening Act angeheuert wird und nicht nur Reagans Gefühle komplett durcheinanderbringt ...
Ein Roman zum Wohlfühlen – voller Liebe und Musik, und darüber, dass das Herz den richtigen Weg weist, wenn man nur auf es hört.

Buchgestaltung:

Ich liebe dieses Cover, das ist soo schön! :D
Der Verlag hat´s, was Covergestaltung angeht, echt drauf! :D 
Es transportiert durch die Farbgebung meiner Meinung nach einfach den Sommer richtig gut. Mir gefällt auch, dass - anders als beim OC - hier Reagan und Dee zu sehen sind (auch wenn sie im Buch beide schulterlange Haare haben, aber wir wollen ja nicht allzu kleinkariert werden... :D) und nicht Reagan und Matt, weil es in dem Buch vordergründig um Freundschaft statt Liebe geht (finde ich).
Allgemein gefällt mir das Deutsche auch besser.

Meine Meiunung:

Also, wie ihr euch wahrscheinlich denken könnt, war das Cover mit der Hauptgrund, weshalb ich auf "Blogg ich" geklickt habe. Aber auch der Klappentext hat mich angesprochen, ist mal was anderes als das, was ich sonst lese. 
Naja, und der Anfang hat mir auch ganz gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist leicht, ebenso der Schreibstil.
Die Charaktere sind alle sympathisch und authentisch, wenn auch etwas klischeehaft, was bei dem Klappentext allerdings auch zu erwarten war.
Reagan ist ein typisches "Bad Girl", die versucht, ihr Leben zu verändern. Ein bisschen hat sie mich an Ronnie aus "Mit dir an meiner Seite" von Nicholas Sparks erinnert. 
Sie ist scheinbar rebellisch, man merkt als Leser jedoch, dass hinter ihrer harten Schale auch ein weicher Kern steckt, der besonders in Situationen, in denen es um ihre beste Freundin Dee geht, zum Vorschein kommt. Reagan ist kein perfektes Mädchen, dem alles gelingt, und genau das macht sie sympathisch und realistisch. 
Der Leser kann ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehen und sich dadurch gut in sie hineinversetzen. Besonders ihre Loyalität Dee gegenüber hat mir an ihr gefallen (auch wenn der Leser im Laufe der Handlung hin und wieder daran zweifelt.. :D).
"Open Road Summer" ist direkt zu Anfang spannend: Dee ist in einen Skandal verwickelt, der ihre Karriere bedroht und einer Katastrophe nahe kommt. 
Lord stellt diese Situation wirklich realistisch dar und man fühlt mit ihr mit.
Als Matt - der selber auch der Inbegriff eines Klischeejungens ist: Sunnyboy, dem alle Mädchen zu Füßen liegen, was er auch weiß und sich zu Nutze führt - dann allerdings erscheint, fangen auch die ganzen anderen Klischees an. Zuerst ist das noch nicht ganz so schlimm, aber besonders gegen Ende ist aus der schönen Geschichte, die es am Anfang wirklich war, ein klischeeüberladener Roman geworden. 
Bereits 150 Seiten vorher wusste ich, wie das Buch ausgeht und das hat dann endgültig den schönen Anfang zerstört. Wäre das Ende vielleicht ein bisschen anders gewesen, wären die Klischees auch nicht so negativ aufgefallen und mir hätte vermutlich sogar das ganze Buch gut gefallen und nicht nur der Anfang. 
Schade fand ich auch, dass am Ende die Freundschaft zwischen Reagan und Dee am Ende kaum noch eine Rolle gespielt hat und nun Matt im Vordergrund war. Gerade die Freundschaft der beiden macht den Start so schön.

Fazit:

Der Anfang ist wirklich schön und macht auch sehr viel Spaß zu lesen. Dazu kommen die sympathische Protagonistin, ihre Freundin und deren tolle Freundschaft, die mir an dem Buch sehr gefallen haben. Mit Matt wird das Buch aber heruntergezogen und vor allem das Ende fand ich ziemlich doof.
Daher auch nur 3/5 Lesehasen.

Über die Autorin:

Emery Lord ist Mitte 20 und schreibt Geschichten über die High School, beste Freunde/innen, schräge Familien und die wunderbare, verwirrende und einzigartige Kraft der Liebe. Emery Lord lebt in Cincinnati. "Open Road Summer" ist ihr erstes Jugendbuch.

Vielen lieben Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ;***

Sonntag, 15. Februar 2015

[Buchrezension] Liv, Forever - Amy Talkington

Originaltitel: Liv, forever
Seiten: 316
Genre: Urban Fantasy, Young Adult
Teil einer Reihe? Nein.
ISBN: 978-3-407-74487-6
Verlag: Gulliver (Beltz Verlagsgruppe)
Hier bestellen!
Leseprobe

Lieblingszitate:

Mach eine Riesensauerei. Zeichne mit der linken Hand. Verlier die Kontrolle. Hauche deinen Arbeiten Leben ein. (S. 51 - Ms. Benson zu Liv)
Wir sind keine Sterne. Und wenn wir welche wären, wären wir weit voneinander entfernt, körperlos. Allein. (S. 101 - Liv zu Malcolm)

Inhalt:

Eine Liebe für die Ewigkeit …

Liv spürt augenblicklich, dass es im Internat »Wickham Hall« nicht mit rechten Dingen zugeht: Wer oder was verbirgt sich in dem alten Gemäuer? Weiß der scheinbar unnahbare Malcolm etwas darüber? Liv verliebt sich in ihn. Unsterblich. Doch dann wird Liv hinterrücks ermordet. Aber sie ist nicht tot, sondern geistert mit den Seelen vieler anderer verstorbener Mädchen durch die Schule. Ist sie verflucht? Wie lässt sich der Bann brechen? Kann Liv zu Malcolm zurückkehren? Bald stößt sie auf das dunkle Geheimnis von »Wickham Hall« ...

Buchgestaltung:

Ich liiiiiiiiiiiiieeebe dieses Cover!!! Das ist einfach so wunderschön! *-*
Und es passt sogar zum Inhalt: Genau wie bei der Blume wird der Hauch des Lebens aus Liv gezogen. Sehr poetisch.
Und der Titel erst. Der passt unglaublich gut: Liv ist ein Geist, also für immer. Und sie lebt für immer: live forever.

Meine Meinung:

Und nicht nur das Cover ist wunderschön, der Inhalt genauso! :D
Das Buch beginnt mit einer von vielen Rückblenden, die in "Liv, Forever" auftauchen. Zuerst weiß man also nicht wirklich, was das alles zu bedeuten hat. Dennoch ist der Einstieg in das Buch sehr einfach.
Das liegt unter Anderem am superleichten Schreibstil Talkingtons. Sie benutzt Jugendsprache, da die Geschichte aus Livs Sicht geschildert wird. Allerdings wirkt die Jugendsprache keinesfalls aufgesetzt, die Autorin schreibt mit gekonnter Leichtigkeit. 
Aber auch die sympathische Protagonistin macht das Lesen sehr einfach. Sie ist sehr klug, ist aber dennoch bodenständig. Auch wenn sie vielleicht etwas schüchtern ist und sich am liebsten im Schrank versteckt (wie sie selber sagt), weiß sie, was sie will. Man kann sich leicht mir ihr identifizieren, da sie sehr authentisch wirkt; ihre Handlungen und Gefühle sind nachvollziehbar.
Die beiden Nebencharaktere Gabe und Malcolm sind zwar recht klischeehaft - Gabe ist der seltsame Außenseiter, während Malcolm der beliebte "Sunnyboy" ist -, trotzdem sind auch sie beide sympathisch.
Die Liebe zwischen Liv und Malcolm ist authentisch dargestellt, jedoch finde ich, dass sie besser zu Gabe passt. Das ist übrigens nicht so eine typische Dreiergeschichte, Liv steht nur auf Malcolm! ;)
Natürlich punktet "Liv, Forever" nicht nur mit einem tollen Schreibstil und sympathischen Charakteren, auch die Spannung kommt nicht zu kurz.
Zuerst einmal weiß man nie, ob die Geister gut oder böse sind und wem man denn jetzt wirklich trauen kann, selbst bei Malcolm ist man sich manchmal nicht sicher. Dazu kommt, dass man bis kurz vor Schluss keine Ahnung hat, was genau es jetzt mit "Wickham Hall" auf sich hat. 
Genau wie Liv verzweifelt man fast an dieser Unwissenheit, weil alles so aussichtslos scheint. 
Gemeinsam mit ihr erfährt man nach und nach jedoch mehr darüber, wobei die einzelnen "Geisterkapitel" dem Leser immer kleine Brotkrumen hinwerfen. Dabei ist es dennoch schwierig, hinter das Geheimnis von "Wickham Hall" zu kommen, die Autorin verrät nie so viel, dass man einen Verdacht schöpfen kann. Man tappt trotz allem also ständig im Dunkeln.
All dies steigert die Spannung natürlich enorm, genau wie die Plottwists, die die Geschichte unvorhersehbar machen.
Zuletzt haben mir auch die ganzen Bezüge zur Kunst gefallen. Ich hab zwar nicht wirklich Ahnung von Kunst, aber sie zog sich wie ein Roter Faden durch das Buch und hilft dem Leser bei der Verbildlichung. 
Das Ende ist sehr überraschend. "Liv, Forever" findet einen abgerundeten Abschluss.

Fazit:

Ein wirklich schönes Jugendbuch voller Geheimnisse. Der Inhalt ist mindestens so schön wie das Cover! :D
5/5 Lesehasen.


Über die Autorin:

Amy Talkington ist eine preisgekrönte Drehbuchautorin und Regisseurin und lebt in Los Angeles. Sie hat u.a. Kunstgeschichte studiert und für Musikmagazine wie Spin Ray Gun, Interview und Seventeen geschrieben (hauptsächlich, um mit Rockstars abhängen zu können). Als Jugendliche malte Amy unzählige angsteinflößende Selbstportraits, hörte The Velvet Underground und war so anstrengend, dass ihre Eltern sie schließlich auf eine Schule an der Ostküste schickten. "Liv, Forever" ist ihr erster Roman und sie arbeitet derzeit an einem neuen Roman für junge Erwachsene.

Vielen lieben Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ♥

Sonntag, 2. November 2014

[Buchrezension] Teardrop - Lauren Kate

Originaltitel: Teardrop #1
Seiten: 528
Genre: Urban Fantasy
Teil einer Reihe? Ja, Teil 1 der Teardrop-Saga
Empfohlenes Alter: Jugendbuch
ISBN: 978-3-570-16277-4
Preis: € 17,99
Verlag: cbt



Erster Satz:

Das war die Ausgangslage: Ein bernsteinfarbener Sonnenuntergang.

Klappentext/Buchrückseite:

"Vergieße nie eine einzige Träne!"
Das musste Eureka ihrer Mutter als kleines Mädchen versprechen. Sogar als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt, den Eureka selbst nur knapp überlebt, hält sie sich daran. Obwohl sie bis heute nicht weiß, warum. Dann trifft Eureka auf ihn: Ander. Er warnt sie vor einer großen Gefahr und bringt sie fast zum Weinen. Immer wieder sucht er ihre Nähe, und Eureka beginnt ihm zu vertrauen. Fast drängt der neue Junge in ihrem Leben sogar ihren besten Freund, Brooks, beiseite. Doch der vertraut Ander ganz und gar nicht und stellt Fragen: Woher kommt Ander? Was hat es mit dem Versprechen, das sie ihrer Mutter vor langer Zeit gab, auf sich? Warum taucht die Sage um Atlantis immer wieder in Eurekas Leben auf? Eureka muss endlich mehr über ihr eigenes Erbe herausfinden, und zwar bald, denn sonst könnte es für sie alle zu spät sein ...

Buchgestaltung:

Originalcover
Ich finde das Cover total schön!! *-*
Man sieht um das Kleid herum überall Wassertropfen und auch im Hintergrund ist Wasser zu sehen, das an Felsen schlägt. Allgemein hat das Bild eher eine düstere und unruhige Stimmung, was meiner Meinung nach auch zum Inhalt passt (warum, verrate ich nicht :p).
Nur Eureka habe ich mir anders vorgestellt, aber das ist ja meistens so.
Ich finde, das deutsche Cover passt besser als das OC, weil bei diesem der Fokus ziemlich auf dem Mädchen liegt und nicht auf dem Wasser, was - finde ich - wichtiger ist. Außerdem ist das nicht so schön..

Meine Meinung:

Das, was ich über Teardrop gehört habe, waren eigentlich ziemlich gemischte Meinungen, weshalb ich eher skeptisch an das Buch herangegangen bin.
Zuerst haben sich diese Meinungen auch leider bestätigt. Eureka wirkte auf mich zuerst ein bisschen unsympathisch. Sie ist selbstmordgefährdet und an sich ist das auch verständlich, weil sie ihre Mutter verloren hat und ihr Vater nicht mehr so richtig zu ihr hält. Zudem ist ihre Stiefmutter auch noch recht unfreundlich, aber Eureka versucht nicht einmal, das durchzustehen, und das ist es, was mich ein bisschen gestört hat.
Allerdings wird das im Laufe der Handlung immer weniger, weshalb man schnell darüber hinwegsehen kann.
Hingegen kann man darüber, dass die Figuren alle ziemlich leicht in eine Schublade zu packen sind - Eurekas beste Freundin Cat, die das totale Gegenteil von ihr ist, weil sie ziemlich aufgedreht ist und Eureka eher ruhig; die böse Stiefmutter; und NATÜRLICH die zwei Typen, die Eureka mag, der eine misstraut dem anderen und umgekehrt -, was wenig Facettenreichtum schafft. 
Das war es dann aber auch schon mit den negativen Dingen, der Rest hat mir hingegen der meisten Meinungen ganz gut gefallen. 
Was mir am meisten gefallen hat, ist die Idee, die Sage um Atlantis mit der Handlung zu verbinden. Ich liebe ja solche Sagen! Und das ist hier auch wirklich schön gemacht.
Man erfährt zusammen mit der Protagonistin erst nach und nach, was ihre eigentliche Bestimmung ist und wie das alles mit Atlantis zusammenhängt. Selbst am Ende weiß man noch nicht genau, was jetzt eigentlich Sache ist. 
Auch die Idee, dass Eureka mit einer einzigen Träne alles zerstören kann, was ihr lieb ist, ist mal etwas Neues und einfach toll. Man hat so auch immer etwas Angst davor, dass Eureka anfängt, zu weinen, weil sie ja doch ziemlich viel abbekommt, und davor, was passiert, wenn sie ihre Tränen wirklich nicht mehr zurückhalten kann. 
Und trotz der Schubladen konnte ich auch Gefallen an einigen Figuren finden. 
Brooks war mir z. B. sehr sympathisch. Er schafft es immer, Eureka aufzumuntern und hat die richtige Mischung aus ernst und lustig. Außerdem will er Eureka immer beschützen, allerdings nicht so, dass er es übertreibt und damit nervt. Brooks hat ein gutes Herz und das zeigt er auch. 
Obwohl Rhonda, die Stiefmutter, am Anfang ziemlich unsympathisch ist, konnte ich ihr doch einiges abgewinnen. Sie ist besorgt, auch wenn sie das eher schlecht als recht zeigt (und meistens auch mehr um die Zwillinge - Eurekas Halbgeschwister - als um Eureka, die ein wenig Sorge doch vielleicht eher nötig hätte). Naja, eigentlich ist ihre versteckte Sorge auch das Einzige, was an ihr gut ist, aber es gibt doch immer einen eigentlich unsympathischen Charakter, den man aus unerfindlichen Gründen doch leiden kann, oder nicht? :D
Mein Lieblingscharakter ist aber trotz Allem Madame Blavatsky. Sie scheint ziemlich viel zu wissen, ist warmherzig und will Eureka helfen; sie ist quasi so ein Mutterersatz für Eureka. 
Und natürlich ihr Papagei Polaris, der einfach toll ist! :D
Wen ich allerdings nicht so wirklich mochte, ist Ander. Man kann ihn fast schon einen Stalker nennen, auch wenn er Eureka nur beschützen will, aber das ist trotzdem seltsam. Außerdem ist er zu glatt und zu ernst. Das ist langweilig.
An Spannung fehlt es Teardrop auch nicht; besonders zum Ende hin steigt sie enorm, gefolgt von einem Cliffhanger zum zweiten Teil. 

Fazit:

Obwohl das Buch seine schlechten Seiten hat - willensschwache Protagonistin und typische "Schubladencharakter" -, ist es ein gelungener Auftakt zur Teardrop-Saga.
Es punktet mit einer tollen Idee, die auch gut umgesetzt wurde, netten Charakteren (trotz der Schubladen ;) ) und genügend Spannung.
Der erste Teil lässt Luft nach oben für sein Folgeband.
4/5 Lesehasen.


Weitere Teile:

2.: Waterfall (Release Deutsch unbekannt)

Buchtrailer:


Über die Autorin:

(c) Christina Hultquist
Lauren Kate wuchs in Dallas auf, arbeitete einige Zeit in einem New Yorker Verlag und zog dann nach Kalifornien, wo sie Creative Writing studierte, bevor sie zu schreiben begann. Ihre romantische Fantasyserie über den gefallenen Engel Daniel und seine große Liebe Luce wurde weltweit zum Bestseller.





Vielen Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! ♥

Freitag, 8. August 2014

[Buchrezension] Der Giftschmecker - Fletcher Moss

Originaltitel: The Poison Boy
Seiten: 334
Genre: Jugendbuch
Teil einer Reihe? Nein.
Empfohlenes Alter: ab 12
ISBN: 9783551520647
Preis: € 14,99
Verlag: Chicken House

Erster Satz:

Die Tür flog mit einem Knall auf.

Inhalt:

Dalton Fly hat schon eine Menge Gift geschluckt.
Seit Jahren kostet er das Essen für die Schönen und Reichen von Highlions vor und merkt sofort, enn irgendetwas damit nicht stimmt. Doch nach dem letzten Auftrag ist sein Freund Bennie toto und Dalton kann sich an nichts mehr erinnern. Wer steckt hinter dem Anschlag? Und warum wird er seitdem verfolgt?
Dalton fordert Gerechtigkeit - und legt sich mit den mächtigsten Männern der Stadt an.

Buchgestaltung:

Soooo besonders schön finde ich das Cover jetzt nicht, und auch der Titel ist recht einfallslos, trotzdem finde ich, dass beides passt. Man sieht eine Flüssigkeit (die höchstwahrscheinlich Gift sein wird) und dahinter einen Jungen, der (ebenfalls höchstwahrscheinlich) Dalton darstellen soll und ihn meiner Meinung nach auch gut trifft.
Unten sieht man die Skyline von Highlions, die, wie ich finde, auch gut getroffen ist, da dort, genau wie im Buch beschrieben, viele Kirchen zu sehen sind.
Das Ganze wird durch die Wolken und den Nebel etwas mystisch dargestellt, was durch das Grün noch unterstrichen wird.
Der Titel ist, wie gesagt, nicht besonders einfallsreich, passt aber trotzdem, da sich halt alles um den Giftschmecker dreht, auch das, was zuerst nicht so scheint. ;)

Meine Meinung:

Auch beim Giftschmecker wird man wieder direkt ins Geschehen geworfen, wodurch natürlich viele Fragen aufkommen und Spannung entsteht.
Dadurch, dass von Anfang an alles recht unklar ist und man selten mehr weiß als Dalton, ist man sich nicht sicher, wem man wirklich trauen kann.
Das und die vielen unerwarteten Wendungen erzeugen genügend Spannung, die am Ende ihren Höhepunkt erreicht, sodass der Leser quasi ans Buch gebunden wird. Kurz nachdem man zum Schluss denkt, es ist alles vorbei, wird man erneut überrascht; man kann die ganze Zeit also nicht vorhersagen, was passiert.
Die Fragen, die sich der Leser am Anfang stellt, werden nach und nach geklärt, und zwar so, dass weder zu viel auf einmal verraten wird, noch dass der Leser zu wenig erfährt und somit verwirrt wird.
Es fällt auch positiv auf, dass der Autor anscheinend viel über Gifte und deren Wirkungen und Gegengifte weiß oder zumindest recherchiert hat. So wird die Geschichte authentisch, da sich die Gifte und der Giftschmecker (wie der Titel schon vermuten lässt) wie ein Roter Faden durch das ganze Buch zieht, auch durch die Nebenhandlungen.
Weiterhin gut gefällt mir, dass die Geschichte in der Vergangenheit spielt. Es war ganz "erfrischend" zu sehen, dass die Teenager - und auch alle anderen Menschen dort - komplett ohne Technik leben können. Dennoch haben die Figuren in Der Giftschmecker größtenteils so gesprochen, wie man es heutzutage auch tun würde, weshalb man sich als Leser nicht groß an die Sprache gewöhnen muss und einem das Lesen leicht fällt.
Der Protagonist, Dalton Fly, ist ein sympathischer kleiner Held, der seinen Freunden gegenüber loyal ist und keine Angst vor Hindernissen hat. Was mir allerdings nicht so gefällt, ist dass er, meiner Meinung nach, durchgehend jünger dargestellt wird, als er eigentlich sein sollte - an einer Stelle wird erwähnt, dass er um die 14 Jahre alt sein soll, jedoch hatte ich immer das Gefühl, einen 11-jährigen vor mir zu haben.
Das Gleiche gilt für seine Freunde Sal und Scarlet, und das finde ich etwas schade, da die Geschichte so etwas an Authentizität verliert.
Einzig Edward und Luke verhalten sich größtenteils ihrem Alter angemessen.
Dennoch sind die Handlungen der Figuren nachvollziehbar.

Fazit:

Ein tolles Abenteuer, das mit Spannung und vielen unerwarteten Wendungen punktet.
Einen halben Punkt Abzug gibt es wegen der unrealistischen Darstellung von Daltons Alter.
4,5/5 Lesehasen.


Über den Autor:

Fletcher Moss arbeitete bereits als Regalauffüller und LKW-Fahrer in Frankreich und Spanien, bis er schließlich stellvertretender Schulleiter wurde. Mit seinem Debüt "Der Giftschmecker" hat er den Times-Chicken-House-Schreibwettbewerb 2012 gewonnen. Er lebt mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter in Manchester.

Vielen Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ;***

Montag, 21. Juli 2014

[Buchrezension] Tagebuch eines Vampirs 11: Dunkle Ewigkeit - Lisa J. Smith

Achtung, Spoilergefahr!!! 
Dies ist schon der 11. Teil der Tagebuch eines Vampirs-Reihe!!!

Originaltitel: The Vampire Diaries: The Salvation: Unseen
Seiten: 334
Genre: Fantasy / Mystery
Teil einer Reihe? Ja, Teil 11 der Tagebuch eines Vampirs-Reihe.
Empfohlenes Alter: ab 13
ISBN: 9783570380475
Preis: € 9,99
Verlag: cbt

Erster Satz:

Lieber Damon, gestern war ich glücklich.

Klappentext/Buchrückseite:

Fünf Jahre nach dem Showdown gegen Nicolaus scheint die Gefahr gebannt: Elena und Stefano genießen ihr Glück in Dalcrest, Damon und Caterina kosten das süße Leben in Italien aus ... bis das Böse erneut zuschlägt: Bei einem Autounfall entrinnt Elena nur knapp dem Tod, und Damon wird von einer Gruppe übermächtiger Vampire attackiert. Dahinter kann nur einer stecken: Solomon, der teuflischste aller Uralten. Zusammen mit Vampirjäger Jack nehmen die Freunde den Kampf auf - ohne zu ahnen, dass er ihr Leben auf unwiederbringliche Weise verändern wird ...

Buchgestaltung:

Mir gefallen die Cover der Reihe. 
Auf allen ist so ein Mensch zu sehen, weshalb man die im Laden ganz gut wiedererkennt.
Der Titel Dunkle Ewigkeit passt. Und wie der passt. Aber ich kann nicht sagen, wieso der so verdammt gut passt, weil ich euch sonst das Ende verrate. ;)

Meine Meinung:

Ha, ich liebe diese Reihe einfach! :D
Der 11. Teil knüpft nicht wie alle anderen Teile direkt an den vorangegangenen an, hier sind 5 Jahre vergangen.
Einerseits ist das zuerst vielleicht ein bisschen unlogisch, weil Elena und ihre Freunde bis jetzt IMMER gegen das Böse kämpfen mussten, und dann soll auf einmal 5 Jahre lang Ruhe gewesen sein?
Andererseits hatte die Gruppe beim letzten Mal einen wirklich großen "Showdown", und warum sollten sie die Bösen dann wirklich nicht erst einmal verschreckt haben? Ist also doch noch logisch...
Dunkle Ewigkeit ist eine   deutliche   Verbesserung zum 10. Teil, in dem wirklich viel von den ersten Teilen wiederholt wird. Das kann passieren, wenn die Protagonisten schon so viel erlebt haben, aber es muss nicht sein, wie dieser Teil zeigt. Beim letzten Mal habe ich, glaube ich, auch schon gesagt, dass mit dieser Reihe nur Schluss sein kann, wenn die Charaktere sterben, weil es ansonsten keinen Sinn macht, da ja alle ihre Feinde mehr oder weniger zurückkamen. Wenn es also irgendwann wirklich soweit ist, dass den lieben Ghostwritern nichts Neues mehr einfällt, sollten alle sterben.
Das Buch ist aber auch insofern eine Verbesserung, dass Fehler, die im letzten Teil waren (Damon nennt Bonnie "Rotkehlchen" statt wie bisher "Rotkäppchen"), ausgebessert wurden. Eine winzig kleine Kleinigkeit gibt es aber dennoch: Catarina wird hier Caterina geschrieben. Ist aber echt nur ein minimaler Schönheitsfehler... :D
In alter TEV-Manier ist die Spannung wieder ganz weit oben. Durch die Bedrohung, die man hier ständig im Nacken hat, hält sich das auch über das ganze Buch, außerdem gibt es, wie gewohnt, viele unvorhersehbare Wendungen.
Neben der Suche nach Solomon wird Damon in Italien gejagt, was auch Grund für die immense Spannung ist.
Abgesehen davon hat Damon wohl die größte Wandlung hinter sich, wenn man den 11. Band mit den ersten Teilen vergleicht, nicht zuletzt ist wohl das Band zwischen ihm und Elena dafür verantwortlich.
Solomon stellt, wie gesagt, permanent eine Bedrohung dar, da man weiß, dass er sehr mächtig ist und jeden Moment zuschlagen könnte.
Auch ist man neuen Figuren sofort misstrauisch gegenüber, da die ja auch böse sein könnten. Jack z. B. war mir im ersten Moment ziemlich suspekt, das legt sich dann aber wieder, da er ihnen bei der Suche nach Solomon hilft und auch sonst sehr sympathisch ist.
Die "alten" Charaktere verändern sich in diesem Teil nicht so besonders, wobei Bonnie, als sie in dem Hexencamp ist, zeigt, wie stark sie wirklich ist.
Gekrönt wird dieses Buch von einem Cliffhanger, wie ihr ihn noch nie erlebt habt. Ehrlich, der ist soooo fies! Und der nächste Teil kommt erst im Dezember... :/

Fazit:

Ein Buch, das der Reihe gerecht wird.
Jeder, der Tagebuch eines Vampirs angefangen hat, sollte auch den Rest lesen!
5/5 Lesehasen.


Weitere Teile:

1.: Im Zwielicht
2.: Bei Dämmerung
3.: In der Dunkelheit
4.: In der Schattenwelt
5.: Rückkehr bei Nacht
6.: Seelen der Finsternis
7.: Schwarze Mitternacht
8.: Jagd im Abendrot
9.: Jagd im Mondlicht
10.: Jagd im Morgengrauen
12.: Im Bann der Ewigkeit erscheint am 8. Dezember 2014

Über die Autorin:

(c) Lisa J. Smith
Lisa J. Smith hat schon früh mit dem Schreiben begonnen. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie bereits während ihres Studiums. Sie lebt mit einem Hund, einer Katze und ungefähr 10.000 Büchern im Norden Kaliforniens.




Vielen Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ;***

Montag, 2. Juni 2014

[Buchrezension] Phantasmen - Kai Meyer

Seiten: 400
Genre: Fantasy / Young Adult
Teil einer Reihe? Nein.
ISBN: 9783551582928
Preis: € 19,90
Verlag: Carlsen

Erster Satz:

Weißt du, wie es ist, jemanden so sehr zu lieben, dass er in jedem Bild auftaucht, das du dir von deiner Zukunft ausmalst?

Lieblingszitat:

"War sie deine Freundin?", rief Emma mit dem Fingerspitzengefühl eines Flusspferdes. (S. 70)

Klappentext/Buchrückseite:

Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich.

An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. 
Rain hofft, die Begegnung wird ihrer Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen.
Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen.

Dann erscheinen die Geister.
Doch diesmal lächeln sie.

Und es ist ein böses Lächeln.

Buchgestaltung:

Ich finde das Cover ganz in Ordnung.
Man sieht mehrere Gesichter, allerdings sehen diese durchscheinend aus - wie Geister halt.
Interessant finde ich auch, dass Titel und Autor schräg geschrieben sind. Hab ich noch nie gesehen und das fällt auf jeden Fall auf. ;)
Der Titel passt auch zum Inhalt, da es ja um Geister geht, also Phantasmen. Etwas, das es eigentlich gar nicht gibt.

Meine Meinung:

Ich bin mit relativ hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, da ich schon viel Gutes über Phantasmen gelesen habe.
Leider muss ich sagen, dass ich zuerst ein kleines bisschen enttäuscht war. Zuerst.
Ich finde, der Anfang und das alles ist sehr lang gezogen, es ist eigentlich nicht wirklich großartig was passiert, außer dass die Schwestern zu dieser Unfallstelle gefahren sind und die Geister auf einmal angefangen haben, zu lächeln. Dann fahren die Mädchen mit dem Norweger ein bisschen durch die spanische Wüste.
Wirklich Spannung kommt da meiner Meinung nach jetzt nicht so richtig auf. Zwar sind hin und wieder mal kleinere Stellen, die schon etwas mehr Action haben, aber packend ist das jetzt nicht so...
Auch bin ich mit der Protagonistin nicht so richtig warm geworden, ich weiß aber nicht, wieso. 
Eigentlich ist sie ein recht starker, authentischer Charakter, der etwas ziemlich erschreckendes erlebt hat. Trotzdem badet sie nicht in Selbstmitleid und jammert ständig herum, was man ja auch leider ziemlich häufig hat. Wie gesagt ist Rain also eigentlich ein toller Charakter, aber mein Liebling ist sie jetzt nicht. Kann ich nicht erklären. Vielleicht wisst ihr ja, wie das ist. ;)
Aber ich war ja nur zuerst ein bisschen enttäuscht! ;D
Auch wenn die Geschichte ziemlich langsam ins Rollen kommt, lohnt es sich auf alle Fälle, weiterzulesen, denn spätestens im letzten Drittel kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es wird immer spannender, wobei auch die vielen unerwarteten Wendungen ihren Anteil daran haben.
Die anderen beiden Charaktere fand ich im Gegensatz zu Rain auch toll.
Emma ist Rains kleine Schwester, und obwohl sie ziemlich rational handelt und redet, und scheinbar gefühlslos ist - was übrigens keineswegs negativ gemeint ist, da das einfach zu ihr passt und sogar recht witzig sein kann -, weckt sie bei einem den Beschützerinstinkt. Vielleicht auch gerade weil sie so rational ist. Oder weil ich alle kleinen Geschwister beschützen will...
Tyler mag ich, weil er zuerst ziemlich geheimnisvoll ist, aber je mehr man über ihn erfährt, desto interessanter wird er. Ja, jetzt wisst ihr natürlich alle Bescheid, aber wenn ich mehr verrate, macht´s keinen Spaß mehr.
Etwas, das den Leser am Buch hält, ist nämlich Tyler, da seine Hintergründe immer kleine Rätsel sind.
Auch eine Nebenhandlung ist die Geschichte, die mit Rain in Afrika passiert ist. Immer wieder spricht sie von ihrer "Afrika-Skala", man erfährt jedoch erst etwas später, was es damit auf sich hat.
Meyer macht den Leser durch diese Nebenhandlungen also geschickt neugierig, und auch durch seinen Schreibstil und einfachen Satzbau hält er den Leser bei der Stange.

Fazit:

Obwohl der Anfang etwas schwierig und die Protagonistin vielleicht unsympathisch ist, hat Phantasmen doch viele tolle Seiten, wie Emma und Tyler, den Wahnsinns-Höhepunkt und die Nebenhandlungen.
Deshalb bekommt es von mir wohlverdiente 4/5 Lesehasen!


Über den Autor:

(c) Kai Meyer
Kai Meyer, geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in siebenundzwanzig Sprachen übersetzt. 



Vielen lieben Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥

GLG ;***

Samstag, 3. Mai 2014

[Buchrezension] Für immer die Liebe - Cynthia J. Omololu


Achtung, Spoilergefahr! Dies ist bereits der 2. Teil der Für immer-Reihe!
Originaltitel: Intuition
Seiten: 381
Genre: Fantasy/Lovestory/Young Adult
Teil einer Reihe? Ja, Teil 2 der Für immer-Reihe
ISBN: 9783791515076
Preis: € 18,95
Verlag: Dressler

Erster Satz:

Das Faszinierende als Akhet ist, dass man sich an alles erinnert.

Lieblingszitat:

Das Schlimmste ist, dass man nichts vergessen kann. (S. 7)

Klappentext/Buchrückseite:

Seit die sechzehnjährige Cole weiß, dass sie eine Akhet ist, ein Mensch, der sich an seine früheren Leben erinnert, hat sich einfach alles verändert. Sie ist zum ersten Mal in diesem Leben verliebt. Griffon macht sie überglücklich und sie möchte nie wieder ohne ihn sein. So langsam beginnt Cole auch, die Ereignisse der letzten Monate zu verdauen. 
Sie erinnert sich immer öfter an ihre vergangenen Existenzen und lernt, ihre neuen Fähigkeiten zu beherrschen. Doch dann drängt sich Drew in ihr Leben, und plötzlich weiß Cole nur noch eines - nämlich, dass sie nichts mehr weiß! Sie liebt Griffon doch, oder? Warum bloß übt Drew dann so eine Anziehung auf sie aus? Ist es vielleicht ihr Schicksal, mit ihm in die Zukunft zu gehen?
Die Zweifel drohen, Cole um den Verstand zu bringen. Und dann ist da noch die Sache mit Rayne. Coles beste Freundin bricht zusammen, wird immer schwächer und niemand scheint ihr helfen zu können. Wird sie sterben, wenn es Cole nicht gelingt, sie zu retten?
Originalcover

Buchgestaltung:

Ich finde die Cover dieser Reihe sooo schön! *-* 
Auch wenn ich nicht weiß, was die mit dem Inhalt zu tun haben sollen. 
Aber sie sind schön und ein totaler Blickfang!
Das Originalcover passt meiner Meinung nach besser zum Inhalt, da das Mädchen, das dort zu sehen ist und vermutlich Cole ist, vor einer "mittelalterlichen Kulisse" zu sehen ist. Es wurde also ein Bezug von Cole zu einem ihrer früheren Leben hergestellt. Trotzdem finde ich das deutsche Cover schöner. ;D

Meine Meinung:

Da das so lange her ist, als den ersten Teil gelesen habe, musste ich erstmal überlegen, was eigentlich passiert ist, weil Für immer die Liebe direkt daran anknüpft.
Als mir das dann wieder eingefallen ist, hab ich voller Elan weitergelesen.
Leider muss ich sagen, dass ich doch ein wenig enttäuscht war, da mir der Vorgänger besser gefallen hat.
Zum Einen hat mich Cole ein bisschen genervt, da sie irgendwie ständig in Selbstmitleid gebadet hat. Klar kann ich verstehen, dass das ziemlich blöd ist, wenn man wegen einer Verletzung nicht mehr Cello spielen kann und so der Traum, eine berühmte Cellistin zu werden geplatzt ist, aber wäre ich an ihrer Stelle hätte ich dafür gekämpft, egal, was der Arzt sagt. Ihre Eltern haben ihr auch gesagt, dass das wieder wird und Griffon hat ihr sogar mal eben ein Linkshänder-Cello gekauft, aber sie hat immer nur gesagt, dass das sowieso nicht klappen würde. Zwar hat sie Unterrichtsstunden gegeben, aber wirklich Mühe war zuerst nicht zu erkennen.
Als Cole dann jedoch irgendwann doch wieder angefangen hat richtig zu üben, war sie mehr oder weniger wieder zu ertragen.
Aber was ich irgendwie komisch fand: Als sie sich mit Griffon streitet, verbringt sie mehr Zeit mit Drew, denkt jedoch oft immer noch an Griffon. Trotzdem redet sie mit ihm nicht wirklich Klartext. Die Beziehung zwischen ihr und Drew war auch nicht wirklich überzeugend.
Wenn es aber mal brenzlig wurde, hat sie gut gehandelt, weshalb ich also sagen muss, dass sie nicht ständig genervt hat, sondern auch die Cole war, die mir im ersten Teil so ans Herz gewachsen ist. Und diese Cole kam zum Glück mindestens so oft vor, wie die Nervige, weshalb Letztere nicht GANZ so sehr ins Gewicht fällt. ;)
Was mich auch ein bisschen gestört hat, war Griffons Reaktion auf Drew. Irgendwie total überzogen und zickig. Das hat ihn total unsympathisch gemacht, auch sein Verhalten nachher. Anstatt einfach klar zu sagen, was ihn stört! Aber dann wäre das Buch vielleicht auch nicht so dick geworden... Was jetzt allerdings auch nicht heißen soll, das das gestreckt wirkt...!
Allgemein gab es hier im Gegensatz zum ersten Teil kaum Charaktere, die ich mochte. Drew war am Anfang ganz in Ordnung, aber dann wusste ich auf einmal nicht mehr, was ich von ihm halten sollte, das gleiche gilt für Giselle.
Das jedoch ist etwas, was mir gefallen hat, da so eine gewisse Spannung geschaffen wurde.
Glücklicherweise hatte ich trotz Allem eine Person, die mir ans Herz gewachsen ist: Janine. Bei ihr erhält Cole ein wenig Unterricht bezüglich des Akhet-Seins und ihrer Gabe einer Empathin.
Sie ist Griffons Mutter, und auch nachdem sich Cole mit ihm gestritten hat, verhält Janine sich nicht kindisch, im Gegenteil. Sie ist weiterhin sehr fürsorglich und nimmt mehr oder weniger eine Mutterrolle ein. Das und dass sie eine sehr authentische Figur ist, macht sie sehr sympathisch.
Die Spannung in diesem Teil war eher durchwachsen. Nur wenige Stellen sind hier, die wo wirklich etwas los ist. Das liegt vielleicht daran, dass hier eher die Beziehungen Cole - Griffon und Cole - Drew im Vordergrund stehen, jedoch hätte man dies z.B. durch mehr interessante Dialoge auch spannender gestalten können.
Nichtsdestotrotz gibt es, wie gesagt, einige Stellen, die dann doch ein bisschen Action haben; Coles Flashbacks sind nach wie vor sehr gut gestaltet und heben den Spannungsbogen ebenfalls.
Abgerundet wird der Teil durch einen hervorragenden Höhepunkt, der sowohl fesselnd als auch komplett unerwartet ist. Hier muss ich einfügen, dass man generell kaum bzw. gar nicht vorausschauen kann. 
Das und ihr Schreibstil ist wiederum ein weiterer Pluspunkt für die Autorin.
Dieser ist wie im ersten Teil wunderbar und zieht den Leser in eine andere Welt. Man kann sich gut in die Protagonistin reinversetzen (wenn sie denn nicht gerade nervt ;D) und das Lesen fällt durch eine einfache Sprache und kurze Sätze leicht.
Ziemlich blöd: Es war eine Trilogie geplant, jedoch kommt kein dritter Teil raus, und das merkt man. Die Geschichte fühlt sich irgendwie nicht zuende an..

Fazit:

Im Vergleich zu Teil 1 ist Für immer die Liebe ein wenig enttäuschend, da die Spannung und die Personen eindeutig an Wert eingebüßt haben. Dennoch passiert genug, dass es sich lohnt, weiterzulesen, wobei besonders das tolle Ende heraussticht. 
Der Schreibstil und die Undurchsichtigkeit sind Dinge, die genau wie im Vorgänger sind, nämlich toll! ;)
Wenn man den ersten Teil gelesen hat, lohnt es sich trotz der Mängel auf jeden Fall, die Fortsetzung zu lesen.
3,5/5 Lesehasen, da zwar Mängel da sind, über die man nicht so leicht hinwegsehen kann, es aber im Ganzen ein gutes Buch ist.


Weitere Teile:

1.: Für immer die Seele (Rezi - auf altem Blog)

Über die Autorin:

(c) Robin Mellom
Cynthia J. Omololu wurde in New Jersey geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen, wo sie auch jetzt noch lebt. Sie hat schon als Kind Bücher nur so verschlungen - aber trotzdem nie daran geglaubt, dass sie selbst einmal welche schreiben würde. Nach ihrem Englischstudium an der Universität von Santa Barbara arbeitete sie in der Marketingabteilung einer Wochenzeitung in San Francisco. Und dann, kurz nach der Geburt ihrer Kinder, hat Cynthia gemerkt, dass sie eine Menge spannender Geschichten zu erzählen hat. 


Buchtrailer:


Vielen lieben Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ;***