Mittwoch, 31. Dezember 2014

[Buchrezension] Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman - Diane Setterfield

Originaltitel: Bellman and Black
Seiten: 398
Genre: ???
Teil einer Reihe? Nein.
Empfohlenes Alter: -
ISBN: 978-3-89667-525-5
Preis: €19,99
Verlag: Blessing

Erster Satz:

Von Leuten, die es unmöglich wissen können, habe ich mir sagen lassen, der Mensch sähe in seinen letzten Sekunden sein ganzes Leben noch einmal vorüberziehen.

Klappentext/Buchrückseite:

William Bellman tötet als Kind eine Krähe, um seinen drei besten Freunden zu beweisen, wie gut er mit der Steinschleuder umgehen kann. Am Abend nach der Tat glaubt er, unter dem Baum, auf dem die Krähe saß, einen schwarz gekleideten Jungen zu sehen.
Zunächst erscheint dies kein schlechtes Omen zu sein: Als Jugendlicher beginnt William in der Wollspinnerei seines Großvaters zu arbeiten; sein Onkel ernennt ihn bald zum Teilhaber, und als die beiden plötzlich sterben, übernimmt William die Spinnerei und macht daraus ein Erfolgsunternehmen.
Doch dann häufen sich die mysteriösen Todesfälle in seiner Umgebung, seine Frau und seinen Kinder erkranken schwer.
Und William begegnet immer wieder einer dunklen Gestalt, die ihm schließlich einen verhängnisvollen Pakt anbietet, um seine Existenz und sein Glück zu retten...

Buchgestaltung:

Mir gefällt das Cover wirklich gut. Es ist zwar nichtssagend und bis auf die Krähen und die Nadel kann ich auch keinen richtigen Bezug zum Inhalt herstellen - was bei fast ausschließlich Schrift ja auch nicht wirklich möglich ist -, aber ich finde es ganz hübsch. Auch dass bis auf das Rot keine Farben gewählt wurden, gefällt mir. So hat das Cover irgendwie etwas Distanziertes, Kaltes, gleichzeitig durch das Weiß aber auch etwas Hoffnungsvolles.
Bei diesem Buch finde ich, dass der Deutsche Titel ausnahmsweise mal besser passt, auch wenn er ziemlich viel verrät (wobei man dadurch auch nicht mehr als durch den Klappentext erfährt). 

Meine Meinung:

Also, als ich das Buch bekommen habe, hab ich mich ziemlich gefreut, weil der Klappentext ja doch sehr vielversprechend ist. Mysteriöse Todesfälle, die vermutlich irgendwie mit der toten Krähe vom Anfang zusammenhängen, sind genau mein Ding. Man weiß ja nicht, wie das jetzt genau alles zusammenhängt und verspricht sich eine spannende, mystische Geschichte. Tja, von wegen...
Aber bevor ich die Dinge aufzähle, die mir nicht gefallen haben, sage ich erst einmal etwas Positives.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, auch wenn ihre Sätze keine richtige "Tiefe" haben und so alles nur relativ oberflächlich bleibt. Natürlich muss man beachten, dass das Buch im England des 19. Jahrhunderts spielt und dementsprechend der Schreibstil auch angepasst ist, dennoch ist er - trotz des angenehmen Lesens - ziemlich langweilig.
Was mir hingegen besser gefallen hat, ist, dass man merkt, dass die Autorin über das viktorianische England Bescheid weiß. Man kann sich die Situation damals gut vorstellen.
Das war´s dann aber auch schon mit den guten Dingen.
Die Geschichte hätte durchaus hohes Potenzial gehabt, wurde jedoch gar nicht gut umgesetzt.
Zuerst einmal konnte ich mich gar nicht mit dem Protagonisten anfreunden. Er ist einfach viel zu glatt, selbst für die Tatsache, dass er großen Erfolg hat.
Nie - und ich meine wirklich nie - hat er auch nur eine Niederlage - natürlich abgesehen von dem Tod seiner Familie. Aber selbst da zeigt er nicht wirklich Trauer oder so, er stürzt sich einfach noch mehr in seine Arbeit. Mir ist schon klar, dass es Menschen gibt, die so mit Trauer umgehen, aber man hat als Leser keinen Einblick in seine Gefühle. Es ist, als wäre der Protagonist eine Arbeitsmaschine und kein Mensch. 
Es gibt zwar eine Stelle, an der er kurz vor einem Zusammenbruch steht, aber selbst da sind seine beschriebenen Gefühle sehr oberflächlich gehalten und bieten nicht wirklich Einblick. Außerdem ist diese Phase sehr schnell vorbei.
Das alles zusammen lässt Bellman ziemlich unrealistisch erscheinen - eben wie irgendeine Arbeitsmaschine.
Natürlich ist das bestimmt Absicht, ihn als reinen Erfolgsmenschen darzustellen - ist ja auch Teil der Geschichte -, aber SO glatte Menschen gibt es einfach nicht, weshalb hier die Authentizität fehlt. So kann man als Leser keine Bindung aufbauen.
Weiterhin hat mir nicht gefallen, dass es im ganzen Buch eigentlich nur um die Geschäfte von Bellman geht. Es wird - bis auf diese Stellen, an denen er eine Krähe sieht - gar nicht darauf eingegangen, dass er als Kind eine Krähe getötet hat. Ich dachte eigentlich, dass kurz vor dem Höhepunkt so etwas wie ein "anschwellendes Gewitter" gibt, wenn ihr wisst, was ich meine. So dass sich das Unheil quasi androht. 
Aber das ganze Buch dreht sich, wie gesagt, nur um die Geschäfte des Protagonisten. Ich wollte ein Buch über etwas Mystisches lesen, nicht darüber, wie man erfolgreich ein Textilgeschäft führt. Thema irgendwie verfehlt, würde ich sagen.
Noch dazu kommt, dass dadurch, dass die Geschäfte im Mittelpunkt stehen, die Spannung außen vor bleibt. Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman ist mit Sicherheit eines der langweiligsten Bücher (wenn nicht sogar DAS langweiligste), das ich dieses Jahr gesehen habe.
Man hofft als Leser vergeblich darauf, dass das alles am Anfang nur Ablenkung ist, sich das Ende aber wie ein Gewitter entlädt.
Dabei kommt das Ende so schnell und unauffällig, dass man gar nicht merkt, dass das Buch jetzt zuende ist, weil es einfach genauso langweilig und unspektakulär ist wie der Rest.

Fazit:

Langweilig. Schrecklich. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Das einzig Gute an diesem Buch ist, dass die Zeit, in der es spielt, realistisch dargestellt wurde. Das war´s aber auch schon. 
Ich würde es wirklich keinem empfehlen...
1/5 Lesehasen.


Über die Autorin:

Diane Setterfield ist promovierte Romanistin und lebte viele Jahre in Frankreich. Bevor sie sich Vollzeit der Schriftstellerei widmete, arbeitete sie als Lehrerin. Ihr Debüt, Die dreizehnte Geschichte, erschien 2007 bei Blessing und wurde mit Vanessa Redgrave in der Hauptrolle von der BBC verfilmt. Diane Setterfield lebt in Oxford.
(c) Guy Julier

Vielen Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥

GLG ;***

Dienstag, 30. Dezember 2014

[Buchrezension] Seelenweh - Saskia Berwein

Seiten: 384
Genre: Thriller
Teil einer Reihe? Ja, Teil 3 der Ein Fall für Leitner und Grohmann-Reihe.
Die einzelnen Fälle hängen jedoch nicht zusammen.
Empfohlenes Alter: -
ISBN: 978-3-8025-9404-5
Preis: €9,99
Verlag: Egmont LYX

Erster Satz:

Der Geruch von Öl und Benzin war viel zu stark.

Klappentext/Buchrückseite:

Lemanshain im Juni. Es herrschen sommerliche Temperaturen an Jennifer Leitners erstem Arbeitstag nach dem Urlaub. Und auf sie wartet bereits ein neuer Fall: Ein Bauer ist in einem abgelegenen Abrisshaus auf eine Mädchenleiche gestoßen. Die Obduktion bestätigt, was die Kommissarin und Staatsanwalt Oliver Grohmann bereits vermutet haben: Das Opfer wurde ermordet. Vergewaltigt, totgeprügelt - sie wurde förmlich zerschmettert. Eine Tätowierung offenbart die Identität der Toten: Isabell war erst siebzehn Jahre alt, bereits mehrfach von Zuhause ausgerissen und hatte Unterschlupf in einem Obdachlosencamp im Wald gefunden. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie auf dem Straßenstrich. Niemand scheint dem jungen Mädchen eine Träne nachzuweinen. Verdächtige gibt es jedoch mehr als genug, nur keinen einzigen handfesten Beweis. Hat Isabells Vater sie misshandelt und dann zum Schweigen gebracht? Ist sie dem falschen Freier begegnet? Da schaltet sich das Bundeskriminalamt ein, und der Fall bekommt eine bisher ungeahnte Dimension: Isabell scheint das dreizehnte Opfer einer bundesweiten Mordserie zu sein - und der Täter ist noch immer auf der Jagd...

Buchgestaltung:

Ja, man erkennt natürlich wieder, dass dieses Buch zur Reihe gehört, alle sind ähnlich designed.
Die Eiszapfen mit dem Blut, das auf dem Schnee, der auf der Johannisbeerenpflanze liegt, tropft, verdeutlichen wohl, wie kalt die Seele des Killers sein muss, und die Atmosphäre ist dadurch auch ziemlich gruselig. Passt also. ;D

Meine Meinung:

Okay, zuerst einmal: Ich bin ein großer Fan dieser Reihe, mir gefallen die Bücher und deren Charaktere wirklich gut.
Daher habe ich mich auch sehr gefreut, als ich Seelenweh endlich anfangen konnte, naja, und es war alles wie immer:
Die beiden Protagonisten Leitner und Grohmann haben sich an sich nicht besonders viel verändert, sie ist immer noch die sture Polizistin und er der mehr oder weniger vernünftige Anwalt (der aber kein Paragraphenreiter ist! xD). Lediglich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam aber sicher über eine reine Arbeitsbeziehung hinaus, ob sie das wollen oder nicht.
Das ist ganz nett zu beobachten. :D
Aber auch die Nebenfiguren, die sich durch die Reihe ziehen, wachsen einem immer mehr ans Herz, zum Beispiel der IT-Experte Moritz "Morpheus" Sprenger, der ein bisschen abgedreht ist (und irgendwie an Abby aus NCIS erinnert).
Allerdings ist dieser Teil schwächer als der 2.
Der größte Knackpunkt ist dabei wohl, dass ich schon relativ schnell wusste, wer der Täter ist. Das ist für jeden Krimi-Fan nicht besonders schwer herauszufinden, weil es doch recht offensichtlich ist.
Das finde ich ziemlich schade, da ich so am Ende ja nicht wirklich überrascht wurde, was mir bei Herzenskälte ja so gut gefallen hat.
Auch ist die Autorin, was die Ermittlungsarbeiten angeht, quasi wieder ins alte Muster verfallen, da es, ähnlich wie bei "Todeszeichen", an einigen Stellen gestreckt wirkte. Es ist nicht sonderlich viel passiert. Zwar hatten die beiden Ermittler mehrere Verdächtige, sind jedoch immer im Kreis gelaufen und nicht wirklich voran gekommen. Da hätte ich mir irgendein unerwartetes Ereignis gewünscht, so etwas wie die Nebenhandlung mit Olivers Tochter Hannah. Zwar ist hier auch ein Vorfall bezüglich Jennifers Katze, aber das ist meiner Meinung nach "zu klein" gewesen. Natürlich darf so etwas nicht vom Haupthandlungsstrang ablenken, aber ihr wisst hoffentlich, was ich meine.
Dann wären jedenfalls die stockenden Ermittlungen nicht allzu schlimm gewesen, sodass ich mich zwischendurch nicht gefragt hätte, wieso eigentlich bei fast jedem Krimi die Ermittlungen so lange nicht voran kommen. Klar macht das keinen Sinn, wenn die Polizisten den Fall innerhalb von zwei Tagen oder so lösen, aber ich meine, wie gesagt, irgendein unerwartetes Ereignis unabhängig von den Ermittlungen. 
Aber das ändert trotzdem nichts daran, dass mir das Buch gefallen hat, auch wenn sich das jetzt alles sehr negativ anhört. 
Ein Pluspunkt sind zum Beispiel wieder die Kapitel, die aus der Sicht des Täters geschrieben sind. So steigert sich natürlich die Spannung, selbst wenn man weiß, wer der Täter ist. Oder vielleicht gerade deswegen noch mehr, weshalb es also nicht soo schlimm ist, wenn man den Buhmann schon erraten hat. ;)
Auch ist das Ende in gewohnter Manier eine explodierende Zeitbombe, sodass das natürlich das Highlight des ganzen Buches ist. Dabei benutzt die Autorin auch immer wieder neue Wendungen, die das ganze noch spannender machen. 
Als Cliffhanger gibt´s dann noch etwas Spannung auf andere Art. ;D

Fazit:

Obwohl ich in dieser Rezi ja jetzt ganz schön viel gemeckert habe, hat mir das Buch doch sehr gut gefallen. Das Erraten des Täters stellt kein Problem dar, und macht die Handlung stellenweise sogar noch spannender. Gut gefällt mir an diesem Teil auch die Entwicklung der Beziehung der beiden Protagonisten. 
4/5 Lesehasen.

Weitere Teile:

4.: Wundmal (erscheint am 03.09.15)
eShort: Hoher Einsatz

Über die Autorin:

Saskia Berwein wurde 1981 in der Nähe von Frankfurt a. M. geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Justizfachangestellten. Ihre Liebe zum Lesen führte zur Entstehung ihres ersten eigenen Romans. Saskia wohnt mit ihrem Lebensgefährten in Mühlheim am Main.
Quelle Vita: Buch
Quelle Bild: http://www.saskia-berwein.de/ueber.html
(c) Saskia Berwein

Vielen Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ;***

[Buchrezension] Endgame: Die Auserwählten - James Frey

Originaltitel: Endgame - The calling
Seiten: 589
Genre: Dystopie/Science Fiction/Fantasy
Teil einer Reihe? Ja, Teil 1 der Endgame-Trilogie
Empfohlenes Alter: ab 16 (Verlagsempfehlung)
ISBN: 978-3-7891-3522-4
Preis: € 19,99
Verlag: Oetinger

Lieblingszitate:

[...] sind die Menschen für sie nichts weiter als eine primitive Belustigung, wie Ameisen, die aus allem Feuer machen können, einander grundlos töten und viel zu lange in den Spiegel starren. (S. 137 - aus der Sicht von Sarah Alopay)
 "weil wir daran glauben, dass ein einziger Mensch etwas bewirken kann." (S. 476 - Hilal ibn Isa al-Salt)

Erster Satz:

Endgame hat begonnen.

Klappentext/Buchrückseite:

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. Endgame hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? Endgame wird es zeigen.
Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor und wird die eigene Linie retten können, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.

Buchgestaltung:

Obwohl die Cover international alle mehr oder weniger gleich aussehen, finde ich immer noch, dass das Deutsche zu den Schöneren gehört! :p
Das Gold glänzt einfach und über das gesamte Cover sind Wörter in verschiedenen Sprachen, Codes und Zahlenfolgen perforiert. 
Durch das Gold wirkt das Buch irgendwie wertvoll und das passt ja, nicht nur inhaltlich, auch an sich so.. 

Meine Meinung:

Was habe ich mich gefreut, als das Buch angekommen ist! :D
Und ich wurde auch nicht enttäuscht.
Zuerst einmal ist das Buch aus der Sicht aller Spieler und zusätzlich noch Christopher (Sarahs [Ex-]Freund) geschrieben, also insgesamt 13 Personen. Da das so viele sind, dachte ich zuerst, dass man so zu den Figuren keine besondere Bindung aufbauen kann.  Dem ist nicht so, denn besonders die Spieler, aus deren Sicht am häufigsten berichtet wird (bspw. Sarah, Jago oder Chiyoko) wachsen einem besonders ans Herz - oder halt eben nicht, weil sie ziemlich unsympathisch sind, wie Baitsakhan oder Christopher. Aber dazu später.
Trotz einiger Parallelen zu Panem hat ENDGAME sein ganz eigenes Universum.
Zwar kämpfen hier auch ein paar Teenager gegeneinander, jedoch nicht wie bei Panem in der Öffentlichkeit als Druckmittel der Regierung, sondern um das "Überleben" nach der Apokalypse.
Außerdem denkt man beim Lesen eher nicht daran, dass die Geschichte an Panem erinnert, da das Buch einen viel zu sehr fesselt.
Zum einen gibt es relativ viele unerwartete Wendungen, die die Spannung natürlich enorm steigern. Aber auch die vielen Kampfszenen unter den Spielern hält den Leser ans Buch, sie stellen die kleineren Höhepunkte über das ganze Buch verteilt dar.
Die mit Abstand spannendste Stelle ist natürlich der Showdown am Ende, nachdem der erste Schlüssel gefunden wurde. Hier konnte ich wirklich überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen.
Selbst als alles schon vorbei scheint, kommt noch einmal eine Wendung, mit der ich niemals gerechnet hätte und die mich dementsprechend umgehauen hat. Wäre diese Wendung nicht gekommen, wäre ich von dem Ende vermutlich etwas enttäuscht gewesen, da ich schon die ganze Zeit über eine Ahnung hatte, wie der erste Teil wohl ausgeht.
Dazu kommt noch, dass ebendiese Wendung für einen ziemlich fiesen Cliffhanger verantwortlich ist und so das Warten auf den Folgeband echt unangenehm macht. :D
Nun zu den Figuren:
Also, wie gesagt, konnte ich mich mit einigen anfreunden, besonders mit Chiyoko und Shari.
Chiyoko mag ich, weil sie sowohl sehr klug als auch sehr stark und schnell ist, was sie natürlich besonders gefährlich macht. Was mir an ihr allerdings gefällt, ist, dass sie nur kämpft, wenn es wirklich nicht anders geht, und das dann auch recht effektiv. Außerdem redet sie nicht, sodass sie sehr besonnen und beherrscht wirkt.
Shari ist mir sympathisch, da sie ebenfalls sehr klug ist. Dazu wirkt sie auch nicht wie ein typischer Jugendlicher, sondern schon relativ erwachsen, was vermutlich auf ihre Tochter zurückzuführen ist, und weshalb sie auch nicht wirklich kämpfen möchte. Insgesamt wirkt sie sehr authentisch.
Sarah ist zwar die typische Heldin, also Jugendliche, die gut kämpfen kann und klug ist, dazu mutig und so weiter. Trotzdem hab ich sie liebgewonnen, weil sie ein gutes Herz hat, und immer noch für Christopher einsteht, wenn ich ihn schon längst zum Mond geschossen hätte.
Ja. Christopher ist mir, wie ihr vermutlich schon gemerkt habt, ziemlich ZIEMLICH unsympathisch. Ich kann ihn einfach nicht leiden. Er ist einfach so eine Nervensäge. An Sarahs Stelle hätte ich ihn erst einmal ordentlich zusammengeschnauzt und dann zum Mond geschossen. Wie gesagt. Weil er einfach soooooooo nervt. Naja. Ohne ihn wäre das Buch vermutlich auch nur halb so spannend, weil er für den meisten Mist verantwortlich ist, in den Sarah und Jago hineingeraten. Naja, ich will nicht zu viel verraten. ;)
Und dann ist da noch Baitsakhan, der ja mal voll gruselig ist. Also, der Junge ist 13 Jahre alt und foltert gerne Leute... Da muss ich nicht mehr sagen, oder? o.o
Aber auch er ist für viel Spannung verantwortlich, die Figuren sind also gut gewählt.
Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut, er hat ihn an jede Figur angepasst. So sind die Sätze bei An Liu also kurz und abgehackt, was insofern zu ihm passt, da er ja diese Ticks hat und daher auch nicht besonders lange Sätze "denken" kann, ohne von einem dieser Ticks unterbrochen zu werden.

Fazit:

Ein wirklich guter Auftakt der ENDGAME-Trilogie, der seine Promotion wirklich verdient hat. Abgesehen von einigen kleinen Stellen, die vorhersehbar waren, ist das Buch wirklich von vorne bis hinten spannend und vollbepackt mit überraschenden Wendungen. Die einzelnen Charaktere sind facettenreich und können größtenteils auch nicht in Schubladen gesteckt werden. 
Das Buch würde ich allerdings keinem Empfehlen, der sonderlich empfindlich ist, denn besonders die Stellen mit Baitsakhan nicht nicht gerade was für schwache Nerven. Was ja auch der Grund für die Altersgrenze ab 16 ist. 
Ansonsten sollte wirklich jeder Panem- oder allgemein Dystopien-Fan dieses Buch gelesen haben.
4,5/5 Lesehasen.


Weitere Teile:

2. Teil (Release voraussichtlich Frühjahr 2015), diverse eNovellas ("Chiyokos Mission" kostenlos bei Amazon.de; "Marcus´ Entscheidung"; "Kalas Rache") und Das geheime Wissen von Endgame: Schauplätze, Mythen, Fakten (Booklet)

Buchtrailer:


Außerdem:

Zusätzlich zu dem Buch ist noch ein Handyspiel erschienen (das ich allerdings immer noch nicht im Google Play Store gefunden habe.. :o) und der Film erscheint 2016. 
Wie ihr sicher schon wisst, sind in dem Buch Rätsel versteckt und wenn man die als erster löst, gewinnt man 500.000 $ in Gold. Die Rätsel zu lösen ist aber echt verdammt schwer... xD

Über den Autor:


(c) Leon Alberti
James Frey wurde 1969 in Cleveland, Ohio, geboren und ist einer der erfolgreichsten US-Autoren der Gegenwart. 2010 gründete er die Media- und Produktionsfirma Full Fathom Five, die das Konzept rund um ENDGAME entwickelt hat und mit Partnern weltweit umsetzt. Seine Bücher wurden in 42 Sprachen übersetzt und erscheinen in 118 Ländern.

Vielen Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ;***

Sonntag, 2. November 2014

[Buchrezension] Teardrop - Lauren Kate

Originaltitel: Teardrop #1
Seiten: 528
Genre: Urban Fantasy
Teil einer Reihe? Ja, Teil 1 der Teardrop-Saga
Empfohlenes Alter: Jugendbuch
ISBN: 978-3-570-16277-4
Preis: € 17,99
Verlag: cbt



Erster Satz:

Das war die Ausgangslage: Ein bernsteinfarbener Sonnenuntergang.

Klappentext/Buchrückseite:

"Vergieße nie eine einzige Träne!"
Das musste Eureka ihrer Mutter als kleines Mädchen versprechen. Sogar als ihre Mutter bei einem Autounfall stirbt, den Eureka selbst nur knapp überlebt, hält sie sich daran. Obwohl sie bis heute nicht weiß, warum. Dann trifft Eureka auf ihn: Ander. Er warnt sie vor einer großen Gefahr und bringt sie fast zum Weinen. Immer wieder sucht er ihre Nähe, und Eureka beginnt ihm zu vertrauen. Fast drängt der neue Junge in ihrem Leben sogar ihren besten Freund, Brooks, beiseite. Doch der vertraut Ander ganz und gar nicht und stellt Fragen: Woher kommt Ander? Was hat es mit dem Versprechen, das sie ihrer Mutter vor langer Zeit gab, auf sich? Warum taucht die Sage um Atlantis immer wieder in Eurekas Leben auf? Eureka muss endlich mehr über ihr eigenes Erbe herausfinden, und zwar bald, denn sonst könnte es für sie alle zu spät sein ...

Buchgestaltung:

Originalcover
Ich finde das Cover total schön!! *-*
Man sieht um das Kleid herum überall Wassertropfen und auch im Hintergrund ist Wasser zu sehen, das an Felsen schlägt. Allgemein hat das Bild eher eine düstere und unruhige Stimmung, was meiner Meinung nach auch zum Inhalt passt (warum, verrate ich nicht :p).
Nur Eureka habe ich mir anders vorgestellt, aber das ist ja meistens so.
Ich finde, das deutsche Cover passt besser als das OC, weil bei diesem der Fokus ziemlich auf dem Mädchen liegt und nicht auf dem Wasser, was - finde ich - wichtiger ist. Außerdem ist das nicht so schön..

Meine Meinung:

Das, was ich über Teardrop gehört habe, waren eigentlich ziemlich gemischte Meinungen, weshalb ich eher skeptisch an das Buch herangegangen bin.
Zuerst haben sich diese Meinungen auch leider bestätigt. Eureka wirkte auf mich zuerst ein bisschen unsympathisch. Sie ist selbstmordgefährdet und an sich ist das auch verständlich, weil sie ihre Mutter verloren hat und ihr Vater nicht mehr so richtig zu ihr hält. Zudem ist ihre Stiefmutter auch noch recht unfreundlich, aber Eureka versucht nicht einmal, das durchzustehen, und das ist es, was mich ein bisschen gestört hat.
Allerdings wird das im Laufe der Handlung immer weniger, weshalb man schnell darüber hinwegsehen kann.
Hingegen kann man darüber, dass die Figuren alle ziemlich leicht in eine Schublade zu packen sind - Eurekas beste Freundin Cat, die das totale Gegenteil von ihr ist, weil sie ziemlich aufgedreht ist und Eureka eher ruhig; die böse Stiefmutter; und NATÜRLICH die zwei Typen, die Eureka mag, der eine misstraut dem anderen und umgekehrt -, was wenig Facettenreichtum schafft. 
Das war es dann aber auch schon mit den negativen Dingen, der Rest hat mir hingegen der meisten Meinungen ganz gut gefallen. 
Was mir am meisten gefallen hat, ist die Idee, die Sage um Atlantis mit der Handlung zu verbinden. Ich liebe ja solche Sagen! Und das ist hier auch wirklich schön gemacht.
Man erfährt zusammen mit der Protagonistin erst nach und nach, was ihre eigentliche Bestimmung ist und wie das alles mit Atlantis zusammenhängt. Selbst am Ende weiß man noch nicht genau, was jetzt eigentlich Sache ist. 
Auch die Idee, dass Eureka mit einer einzigen Träne alles zerstören kann, was ihr lieb ist, ist mal etwas Neues und einfach toll. Man hat so auch immer etwas Angst davor, dass Eureka anfängt, zu weinen, weil sie ja doch ziemlich viel abbekommt, und davor, was passiert, wenn sie ihre Tränen wirklich nicht mehr zurückhalten kann. 
Und trotz der Schubladen konnte ich auch Gefallen an einigen Figuren finden. 
Brooks war mir z. B. sehr sympathisch. Er schafft es immer, Eureka aufzumuntern und hat die richtige Mischung aus ernst und lustig. Außerdem will er Eureka immer beschützen, allerdings nicht so, dass er es übertreibt und damit nervt. Brooks hat ein gutes Herz und das zeigt er auch. 
Obwohl Rhonda, die Stiefmutter, am Anfang ziemlich unsympathisch ist, konnte ich ihr doch einiges abgewinnen. Sie ist besorgt, auch wenn sie das eher schlecht als recht zeigt (und meistens auch mehr um die Zwillinge - Eurekas Halbgeschwister - als um Eureka, die ein wenig Sorge doch vielleicht eher nötig hätte). Naja, eigentlich ist ihre versteckte Sorge auch das Einzige, was an ihr gut ist, aber es gibt doch immer einen eigentlich unsympathischen Charakter, den man aus unerfindlichen Gründen doch leiden kann, oder nicht? :D
Mein Lieblingscharakter ist aber trotz Allem Madame Blavatsky. Sie scheint ziemlich viel zu wissen, ist warmherzig und will Eureka helfen; sie ist quasi so ein Mutterersatz für Eureka. 
Und natürlich ihr Papagei Polaris, der einfach toll ist! :D
Wen ich allerdings nicht so wirklich mochte, ist Ander. Man kann ihn fast schon einen Stalker nennen, auch wenn er Eureka nur beschützen will, aber das ist trotzdem seltsam. Außerdem ist er zu glatt und zu ernst. Das ist langweilig.
An Spannung fehlt es Teardrop auch nicht; besonders zum Ende hin steigt sie enorm, gefolgt von einem Cliffhanger zum zweiten Teil. 

Fazit:

Obwohl das Buch seine schlechten Seiten hat - willensschwache Protagonistin und typische "Schubladencharakter" -, ist es ein gelungener Auftakt zur Teardrop-Saga.
Es punktet mit einer tollen Idee, die auch gut umgesetzt wurde, netten Charakteren (trotz der Schubladen ;) ) und genügend Spannung.
Der erste Teil lässt Luft nach oben für sein Folgeband.
4/5 Lesehasen.


Weitere Teile:

2.: Waterfall (Release Deutsch unbekannt)

Buchtrailer:


Über die Autorin:

(c) Christina Hultquist
Lauren Kate wuchs in Dallas auf, arbeitete einige Zeit in einem New Yorker Verlag und zog dann nach Kalifornien, wo sie Creative Writing studierte, bevor sie zu schreiben begann. Ihre romantische Fantasyserie über den gefallenen Engel Daniel und seine große Liebe Luce wurde weltweit zum Bestseller.





Vielen Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! ♥

[Buchrezension] Die Drei - Sarah Lotz

Originaltitel: The Three
Seiten: 512
Genre: Thriller, Mystery
Teil einer Reihe? Ja, Teil 1 der Trilogie
Empfohlenes Alter: ab 16 ?
ISBN: 9783442313716
Preis: € 14,99
Verlag: Goldmann

Klappentext/Buchrückseite:

"Sie sind hier ... Der Junge. Der Junge, seht nur, der Junge und all die toten Menschen, o mein Gott, es sind so viele. Sie kommen, mich zu holen. Wir sind bald alle dran. Jeder Einzelne von uns. Pastor Len, Sie müssen sie warnen, der Junge darf nicht..."
Die letzten Worte von Pamela May Donald (1961-2012)

Der Tag, an dem es passiert, geht als "Schwarzer Donnerstag" in die Geschichte ein. Der Tag, an dem vier Passagierflugzeuge abstürzen, innerhalb weniger Stunden, an vier unterschiedlichen Orten. Es gibt nur vier Überlebende. Drei davon sind Kinder, die fast unverletzt aus den Flugzeugwracks steigen. Die vierte ist Pamela May Donald, die gerade noch so lange lebt, dass sie eine Nachricht auf ihrem Handy hinterlassen kann. Eine Nachricht, die die Welt verändern wird. Eine Nachricht, die eine Warnung ist ..,

Buchgestaltung:

Das Cover ist dunkel gehalten, lediglich die drei Striche, in denen jeweils ein Kind zu erkennen ist, sind rot. Daneben ist ein weiterer grauer Strich, der vermutlich für Pamela May Donald steht, aber grau ist, weil sie kurz nach der Nachricht stirbt Spoiler der Strich kann aber auch für das vermutete vierte Kind stehen und ist deshalb grau, weil man eben nicht weiß, ob es ein Viertes gibt oder nicht. . Die Striche stehen also für die einzigen Überlebenden. 
Über den drei roten Strichen sieht man ein Flugzeug.
Ich finde, das Cover passt ganz gut zum Inhalt, das Schwarz des Hintergrundes verdeutlicht die Tragödie der Unfälle und auch den Terror, den die Unfälle mit sich ziehen. Außerdem sind alle Unfälle am "Schwarzen Donnerstag" passiert. 
Der Titel passt auch ganz gut, da sich das Buch um die drei überlebenden Kinder dreht.

Meine Meinung:

Der Anfang hat mir nicht ganz so gut gefallen. Es ist der Flugzeugabsturz, erzählt aus Pams Sicht, und zwar so, dass sie einem schon nach zwei Seiten gehörig auf die Nerven geht. Jedenfalls mir.
Dennoch muss ich sagen, dass die Autorin den Schock und die Hektik gut transportiert. Deshalb ist es klug gewählt, dass Pam so eine schreckhafte und ängstliche Figur ist, das macht die Situation in gewisser Weise spannender. Auch wenn es nichts daran ändert, dass Pam mich ziemlich genervt hat, aber das ist ja nicht sooo schlimm, da sie ja sowieso stirbt... 
Was mir hingegen ganz gut gefallen hat, ist die Idee, die ganze Geschichte in Form einer Reportage zu schreiben. 
So erfährt man aus verschiedenen Blickwinkeln, was passiert ist. Dabei hat die Autorin es so gemacht, dass Stück für Stück mehr über den Absturz ans Licht kam, jedoch die ganz großen Fragen, bspw. "Was hat es jetzt genau mit den Kindern auf sich?" oder "Sind die jetzt verrückt geworden oder ist das wirklich so?", bleiben offen. Besonders mit Letzterer hat Lotz extrem gespielt:
Die ganze Zeit weiß der Leser nicht so recht, was jetzt eigentlich wirklich Realität oder was auf den Schock der Hinterbliebenen des Absturzes zurückzuführen ist, was auch der Grund ist, weshalb die "Reportage" das perfekte Format für diese Geschichte ist; der Leser erfährt genug, um ans Buch gefesselt zu werden, jedoch nicht so viel, dass er zum einen vorhersagen kann, was als nächstes passieren wird, und zum anderen, dass er durchblickt und weiß, was und wieso das alles jetzt passiert. Das wäre der Autorin wahrscheinlich mit einer normalen Erzählung nicht so gut gelungen; die Verwirrung fesselt den Leser ans Buch.
Zu Anfang dachte ich allerdings auch, dass die Reportage verhindern würde, eine Verbindung (oder auch Abneigung) mit den Figuren eingehen zu können, aber das ist hier nicht der Fall.
Die "Reporterin" Elspeth Martins ist lediglich am Anfang eines Kapitels präsent, wenn geschildert wird, um wen es in dem Kapitel geht oder woher Martins die Informationen hat, ansonsten ist immer nur die Person, um die es geht, im Fokus. Dabei ist es meistens so, dass sie in der Ich-Form reden und teilweise auch Elspeth direkt ansprechen. So schlüpft man also quasi in die Rolle von Elspeth und lernt die Angehörigen der Opfer des Flugzeugsabsturzes, und wie sie damit umgehen, kennen. Über Martins hingegen erfährt man nicht besonders viel, erst zum Ende hin.
Hier spielt aber vor Allem die Entwicklung der einzelnen Figuren eine große Rolle, besonders die der Angehörigen der überlebenden Kinder, daher kann ich auch nicht wirklich was über die Personen sagen, da das sonst doch einen großen Teil der Spannung vorwegnehmen würde... ;)
Da aber man als Leser aber immer mehr erfährt, wird es auch immer seltsamer und man bekommt bei einigen Figuren richtig Gänsehaut...
Zum Schluss ist da noch ein wahnsinniges Ende, das man erst einmal verstehen muss, um wirklich mit dem Buch abschließen zu können! :D
Was aber eigentlich auch nicht geht, weil da ein wirklich fieser - und ich meine wirklich fies - Cliffhanger ist... :D

Fazit:

Obwohl Die Drei einen etwas nervigen Start hat, lohnt es sich auf jeden Fall, das Buch durchzulesen. Je mehr man erfährt, desto weniger weiß man wirklich (haha, Paradoxon, ich verwirre euch!! xD) und die ganze Zeit über lässt einen die Frage, was mit den Kindern los ist, nicht in Ruhe.
Wer allerdings nicht so auf Cliffhanger steht, sollte sich vielleicht zwei Mal überlegen, ob er das Buch jetzt liest oder nicht, weil der Cliffhanger wirklich fies ist. :D
Und ich hab noch nicht herausbekommen, wann der 2. Teil erscheint... o.o
4/5 Lesehasen,


Buchtrailer:




Außerdem:

Eine TV-Serie ist bereits in Planung!

Über die Autorin:

(c) Pagan Wicks
Die südafrikanische Drehbuch- und Romanautorin Sarah Lotz hat ein Faible fürs Schaurige und unerklärliche Phänomene. Als Co-Autorin, u. a. gemeinsam mit ihrer Tochter, sammelte sie Erfahrung im Horrorgenre. Die Drei ist der erste Teil ihrer neuen Thriller-Trilogie, dessen Übersetzungsrechte bereits in 23 Länder verkauft wurden. Für die Schilderung der Flugzeug-Katastrophe hat sie detaillierte Recherchen durchgeführt und sich dabei ihren eigenen Flugängsten gestellt. Sarah Lotz lebt mit ihrer Familie in Kapstadt.


Vielen Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥