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Mittwoch, 5. Februar 2014

[Buchrezension] Godspeed 03: Die Ankunft - Beth Revis

~Achtung, Spoilergefahr! Dies ist der letzte Teil der Godspeed-Trilogie!~
Originaltitel: Shades of earth
Seiten: 480
Genre: Science Fiction / Jugendbuch
Teil einer Reihe? Ja, der letzte Teil der Godspeed-Trilogie
Verlag: Dressler

Erster Satz:

"Warte", sage ich und mir schlägt das Herz bis zum Hals.

 Klappentext/Buchrückseite:

Amy und Junior haben endlich die Godspeed verlassen. Sie sind bereit, ein neues Leben anzufangen - auf Zentauri-Erde. Aber diese neue Erde ist nicht das Paradies, das Amy und Junior erhofft hatten. Dort gibt es fliegende Pterosaurier, lila Blumen, deren Blütenstaub das Gehirn betäubt und mysteriöse Ruinen, deren Wände mehr Geheimnisse in sich tragen, als anfangs vermutet. Aber das größte Geheimnis? Die Godspeed-Passagiere sind nicht allein. Und wenn sie überleben wollen, müssen sie kämpfen.
Amy und Junior bleibt nicht viel Zeit, um herauszubekommen, wer - oder was - sonst noch auf dem Planeten lebt, wenn sie die Hoffnung für ihre Kolonie und auf eine gemeinsame Zukunft nicht aufgeben wollen. Denn sollte die Kolonie zusammenbrechen, wäre alles umsonst gewesen.

Covergestaltung:

Das ist mein Lieblingscover! :D
Einfach, weil´s pink ist. Ich mag Pink! :D
Aber abgesehen davon finde ich, dass das Cover auch zum Inhalt passt. Man sieht einen Jungen und ein Mädchen, die auf die Zentauri-Erde (das soll das wahrscheinlich sein) blicken, und im Buch landen Amy und Junior ja dort.

Meine Meinung:

Der Teil hat meiner Meinung nach alles aus dem Rahmen gesprengt. Die Ankunft ist zweifellos der Beste von allen! 
Der Teil knüpft nahtlos an den Zweiten an, wobei die Spannung da nicht drunter leidet. Im Gegenteil, je mehr dort passiert, desto weniger ist es einem möglich, das Buch aus der Hand zu legen.
Auch hier hat Revis wieder geschickt unzählige Wendungen eingeführt, die bewirken, dass es dem Leser niemals langweilig wird. Anders als im zweiten Teil sind diese Wendungen jedoch NOCH unerwarteter; an einigen Stellen bin ich fast aus allen Wolken gefallen - wer das Buch gelesen hat, weiß bestimmt, wovon ich spreche.
Was mir besonders an diesem Teil gut gefallen hat, war, dass man, weil es jetzt ja größtenteils unter freiem Himmel geschieht, eigentlich denken müsste, dass die düstere Stimmung, die die Enge der Godspeed mit sich gebracht hat, weg ist. Aber genau das ist eben nicht der Fall - das Buch behält das Flair seiner Vorgänger, nur dass Revis diesmal andere Auslöser für die Stimmung gewählt hat. Das kommt alles so unerwartet - womit wir wieder bei den Wendungen wären -, dass man niemals das Gefühl hat, zu wissen, was gleich passiert.
Die Figuren sind auch wieder bunt gemischt - auf der einen Seite die Schiffsbewohner, auf der anderen die Erdenleute. 
Dadurch, dass es so viele verschiedene Persönlichkeiten gibt, kommt natürlich der eine oder andere Konflikt auf. So hat Junior bspw. auch hier wieder Probleme mit seiner Führungsposition, nur dass es diesmal nicht Bartie ist, der ihm im Weg steht, sondern Amys Vater. Es geraten also die Fronten aneinander, und das ist ebenfalls eine Sache, die Revis supertoll hinbekommen hat.
Die Spannungskurve ist im ganzen Buch über sehr weit im oberen Bereich, zwischendurch noch mit einigen Ausschwenkungen weiter nach oben und am Ende toppt dies ein Höhepunkt, der es in sich hat.

Fazit:

Selten lese ich Bücher, nach denen ich mich erst einmal so sehr vom Schock erholen muss, wie dieses hier. Es ist einfach der Wahnsinn, und eine Rezension dazu zu schreiben ist fast schon unmöglich, da sich mir selbst beim Schreiben die Worte überschlagen.
5 / 5 Lesehasen, wobei Die Ankunft eigentlich unendlich viele verdient hätte.


Weitere Teile:

   


Über die Autorin:

(c) Visio Photography
Beth Revis, geboren und aufgewachsen in den Ausläufern der Appalachen in North Carolina/USA, schrieb schon in der Schule lieber Kurzgeschichten, statt dem Unterricht zu folgen. Diese Gewohnheit behielt sie auch an der Universität bei - aus ihren Kurzgeschichten waren mittlerweile halbe Romane geworden. Nach ihrem Abschluss an der NC State University in Englischer Literatur wurde Beth Revis Lehrerin. Da sie es auch weiterhin nicht lassen konnte, Geschichten zu schreiben, statt Essays zu korrigieren und Unterrichtspläne zu erstellen, hat sie sich inzwischen ganz dem Schreiben gewidmet. Beth Revis lebt mit ihrem Ehemann und einem Hund im ländlichen North Carolina/USA. Godspeed: Die Reise beginnt ist ihr Debütroman und der Auftakt einer Trilogie.


GLG ;***

Dienstag, 4. Februar 2014

[Buchrezension] Godspeed 02: Die Suche - Beth Revis

~Achtung, Spoilergefahr! Dies ist schon der 2. Teil der Trilogie!~

Originaltitel: A million suns
Seiten: 459
Genre: Science Fiction / Dystopie / Jugendbuch
Teil einer Reihe? Ja, der 2. Teil der Godspeed-Trilogie
Verlag: Dressler

Erster Satz:

"Das wird nicht einfach werden", murmle ich und starre die massive Metalltür auf dem Technikdeck an, hinter der sich der Maschinenraum der Godspeed befindet.

Klappentext/Buchrückseite:

Drei Monate sind vergangen, seit die 17-jährige Amy aufgetaut wurde. Das Leben, das sie auf der Erde führte, ist lange vorbei. Und eine gemeinsame Zukunft mit Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der Godspeed, immer bedrohlicher.
Doch es gibt Hoffnung: Junior hat die Führung an Bord übernommen und er will die Leute auf dem Schiff ohne Lügen und ohne die kontrollierende Droge Phydus regieren. Als Junior und Amy dann aber schockierende Neuigkeiten über den Zustand der Godspeed erfahren, ist es ein Wettlauf gegen die Zeit, die ganze Wahrheit herauszufinden. Das Schiff ist in einem desolaten Zustand und die Leute an Bord werden immer unberechenbarer. Amy und Junior versuchen gemeinsam, hinter das schreckliche Geheimnis zu kommen, das die Godspeed schon Hunderte von Jahren mit sich trägt. Ihr Erfolg oder ihr Scheitern wird über das Schicksal aller Passagiere an Bord entscheiden. Der Druck auf Amy und Junior wächst. Wer ist Freund, wer Feind? Das Leben auf dem Schiff gerät mehr und mehr aus den Fugen und dann müssen sie auch noch um ihre Liebe kämpfen.

Covergestaltung:

Das Cover passt. Das zum ersten Teil war so ähnlich, weshalb man direkt erkennt, dass beide Bücher zu einer Reihe gehören. Wobei ich das Blau schöner finde, als das Grün vom ersten Teil.

Meine Meinung:

In Die Reise beginnt war eine so düstere Stimmung, dass ich mich erst einmal davon erholen musste, und auch hier hat die Autorin diese Stimmung aufrecht erhalten. Normalerweise würde mich so etwas abstoßen, aber ich finde, dass das einfach passt, vor allem, da das Schiff vermutlich niemals landen wird, wie man am Ende des ersten Teils erfährt. Das macht einen einfach fast schon depressiv, da man die ganze Zeit denkt, wie schlimm es sein muss, bspw. nie wieder frische Luft atmen zu können, oder einfach nur den unendlichen Himmel zu sehen.
Trotzdem fesselt einen das Buch von vorne bis hinten, da Revis nicht an Spannung gespart hat. Immer wieder führt sie neue Wendungen ein, die es nicht zulassen, dass der Leser irgendwann weiß, was passieren wird. 
Auch die Figuren sind wieder toll. Man kann sich super in Amy reinversetzen und auch Junior versteht man. Beide haben es auf dem Schiff nicht leicht - Amy vermisst einerseits ihre Eltern, andererseits muss sie sich vor den anderen Schiffsbewohnern verstecken. Außerdem folgt sie Hinweisen, die Orion ihr gegeben hat, obwohl sie ihn mehr hasst als alles andere. Junior hingegen muss mit der Aufgabe des Ältesten kämpfen. Er hat das Phydus abgeschafft, aber nun herrscht Chaos auf der Godspeed. Zudem muss er sich gegen einige Widersacher behaupten und mit dem Wissen zurechtkommen, dass auf der Godspeed ein noch viel größeres Geheimnis schlummert, als er bis jetzt geahnt hat.
Hinzu kommt noch, dass Revis´ Schreibstil wie schon im ersten Teil supereinfach zu lesen ist und es einem durch den Wechsel zwischen Amy und Junior leicht fällt, beide Seiten zu verstehen.
All das bewirkt, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen.
Zudem lässt ein Cliffhanger die Spannung auf den letzten Teil offen.

Fazit:

Mal wieder ein toller Science-Fiction-Roman, den es sich zu lesen auf alle Fälle lohnt.
Keine Kritik und 5/5 Lesehasen.


Weitere Teile:

   

3.: Die Ankunft

Über die Autorin:

(c) Visio Photography
Beth Revis, geboren und aufgewachsen in den Ausläufern der Appalachen in North Carolina/USA, schrieb schon in der Schule lieber Kurzgeschichten, statt dem Unterricht zu folgen. Diese Gewohnheit behielt sie auch an der Universität bei - aus ihren Kurzgeschichten waren mittlerweile halbe Romane geworden. Nach ihrem Abschluss an der NC State University in Englischer Literatur wurde Beth Revis Lehrerin. Da sie es auch weiterhin nicht lassen konnte, Geschichten zu schreiben, statt Essays zu korrigieren und Unterrichtspläne zu erstellen, hat sie sich inzwischen ganz dem Schreiben gewidmet. Beth Revis lebt mit ihrem Ehemann und einem Hund im ländlichen North Carolina/USA. Godspeed: Die Reise beginnt ist ihr Debütroman und der Auftakt einer Trilogie.


GLG ;***

Dienstag, 17. September 2013

Büchereibesuch

Hey, hier bin ich wieder!

Ja, jetzt gehe ich seit 2 Wochen wieder zur Schule, und heute hab ich das erste mal wieder so richtig Zeit...
Die letzten Tage waren nämlich echt megastressig, und wenn ich mal gerade nicht Hausaufgaben gemacht habe, wollte ich nur noch schlafen, oder einfach nichts tun, und deswegen hab ich auch nicht wirklich viel gelesen. Weshalb ich also auch nicht gebloggt hab.

Aber heute war ich in der Stadt und hab mal wieder in der Bib vorbeigeschaut.
Ursprünglich war ich auf der Suche nach "City of Bones", war aber, wie erwartet, nicht da.
Dafür hab ich mich über 2 andere Bücher besonders gefreut:

Donnerstag, 1. August 2013

[Buchrezension] Godspeed: Die Reise beginnt - Beth Revis


Originaltitel: Across the Universe
Autor: Beth Revis
Seiten: 445
Genre: Science Fiction / Dystopie
Verlag: Dressler

Klappentext / Buchrückseite:
Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der Godspeed. Sie hat alles zurückgelassen - ihren Freund, ihre beste Freundin, ihr komplettes bisheriges Leben - um mit ihren Eltern am Projekt Arche teilzunehmen. Amy und ihre Eltern sollen am Ende ihrer Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden - 300 Jahre in der Zukunft. Aber 50 Jahre vor der geplanten Landung wird Amys Kühlkasten mysteriöserweise abgeschaltet und sie wird gewaltsam zurück ins Leben gerissen. Hat jemand versucht, Amy umzubringen?
Von nun an ist Amy in einer Welt gefangen, die ihr vollkommen fremd ist. Alle Passagiere der Godspeed folgen gehorsam dem tyrannischen und Furcht einflößenden Anführer. Alle - bis auf den jungen rebellischen Junior, der vom ersten Moment an von Amy fasziniert ist. Irgendwie fühlt sich Amy zu Junior hingezogen. Aber kann sie einem Jungen vertrauen, dem sein Leben lang der Blick hinter die kalten Metallwände verborgen blieb? Amy weiß nur, dass ihr und Junior nicht mehr viel Zeit bleibt, den schrecklichen Geheimnissen der Godspeed auf die Spur zu kommen.

Meine Meinung:
Ich bin immer noch völlig fertig...
Beth Revis hat mit "Godspeed: Die Reise beginnt" eine Welt geschaffen, die einen schockiert bis zum Gehtnichtmehr, man sich aber trotzdem nicht losreißen kann, wenn man einmal angefangen hat zu lesen.
Allein schon wie das Buch anfängt, ist ziemlich gruselig. Da wird beschrieben, wie Amy eingefroren wird, und das mit so einer "Liebe" zum Detail, dass einem fast schon schlecht wird.
Aber nicht nur das ist grausam. Auch wie die Menschen auf dem Schiff behandelt werden, ist einfach nur schrecklich.
Allerdings hat mich das auf eine seltsame Art und Weise gar nicht gestört, im Gegenteil, diese Grausamkeit, die Revis nur Überdeutlich herüberbringt, besonders im letzten Drittel des Buches, bewirkt, dass einen das Buch nie wieder loslässt, und man es am liebsten in Einem durchlesen möchte. Was ich auch getan hätte, wenn ich nicht schlafen müsste.
Eigentlich passiert in dem Buch nicht ganz so viel Action, bis auf einige Szenen, meistens wird "nur" erzählt.
Allerdings entstehen im Laufe der Handlung immer mehr Intrigen, wodurch die Spannung enorm aufgebaut wird. Durch diese zwar wenigen, aber dennoch recht spannenden "Actionszenen" wird diese Spannung noch ein wenig gepusht.
Das hält dann bis zum Ende an, mal mehr, mal weniger, und dann wird es von dem Finale noch einmal leicht übertrumpft, bis alles wieder abzuebben scheint. Allerdings entsteht selbst am Ende noch eine "Intrige", die dann aber wiederum auch aufgelöst wird. Dennoch lässt ein ziemlich fieser Cliffhanger die Spannung zum zweiten Teil offen.
Dieser "Zickzack-Effekt" war der Grund, warum ich nach dem Lesen so fertig war, und erstmal ein wenig runterkommen musste, da die Autorin das so genial hinbekommen hat, dass man keinen Moment vorhersehen konnte.
Aber natürlich ist nicht nur das so toll an dem Buch. Auch die Figuren sind wunderbar.
Amy ist die perfekte Protagonistin, da man sich super in sie hineinversetzen kann. Sie ist alleine unter hunderten von Mensschen, die sie so noch nie gesehen hat, und wird somit von allen natürlich als Freak behandelt. Zudem versteht sie nicht, wieso alle blindlings dem "Ältesten" gehorchen, und das tun, was sie eben tun. Die Menschen, die Amy für normal hält, gelten in dieser Gesellschaft als verrückt. Wer würde in so einer Situation nicht auch am liebsten gegen die Wand rennen? Allerdings zeigt Amy Stärke. Sie findet trotz Allem einige Freunde, mit denen sie sich verbündet und ihre Eltern zu beschützen versucht und das Geheimnis des Schiffes lüften will.
Junior, der andere Protagonist, ist von Anfang an von Amy fasziniert, was man auch sehr deutlich merkt. Deswegen will er ihr helfen, wo er auch kann. Hin und wieder ist er sich aber nicht sicher, ob er dem "Ältesten" auch gehorchen soll, oder nicht. Das und seine Unwissenheit in einigen Dingen lässt ihn jünger erscheinen, als er eigentlich ist.
In "Godspeed" gibt es ebenfalls Figuren, bei denen man nicht weiß, ob man ihnen vertrauen kann, z. B. dem Doc. Eigentlich kommt es so rüber, dass er Amy und Junior helfen will, aber er tut es meistens doch nicht, da er wahrscheinlich zu viel Angst vor dem "Ältesten" hat.
Auch entwickeln sich einige Figuren sehr stark, was ich aber nicht weiter erläutere, da sonst die Spannung weg wäre. ;)
Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin lässt sich das Buch einfach lesen.

Fazit:
Ein mehr als nur gelungener Auftakt zur Godspeed-Trilogie, dessen Fortsetzungen ich unbedingt lesen werde.
Ein absolutes Muss für alle Dystopie- und Nervenkitzel-Fans.
Auch hier keine Kritik und 5/5 Lesehasen.



Weitere Teile:
       
2.: "Die Suche"
3.: "Die Ankunft"

Wer von euch hat auch schon den ersten oder mehrere Teile der "Godspeed"-Trilogie gelesen? Wart ihr genauso gefesselt wie ich? 
Oder mögt ihr gar keine Dystopien bzw. Science Fiction?
Hinterlasst eure Eindrücke doch in den Kommentaren!

GLG ;***