Freitag, 4. September 2015

[Buchrezension] Last Chance - Mara Breitner

 
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"Eine neue Wohnung, ein neues Leben. Als Antonia in ihre erste eigene Bleibe zieht, scheinen ihr alle Möglichkeiten des Lebens unendlich nah und unendlich greifbar zu sein. Aber dann trifft sie auf ihren Balkonnachbarn Matze und nichts ist mehr, wie es war. Matze und Antonia. Sie sind wie Licht und Dunkelheit, Zeit und Raum, Osten und Westen. Unterschiedlicher könnten zwei Menschen gar nicht sein und doch sind sie ohne den anderen bedeutungslos, nicht existent. Als sich ausgerechnet die Schatten ihrer beider Vergangenheit zwischen sie stellen, liegt es ganz allein bei ihnen, ihr Leben zu entwirren und ihre Chance zu ergreifen. Aber nichts ist so einfach, wie es aussieht…"
Quelle





"Erschöpft ließ ich mich auf mein Bett fallen und atmete tief durch."


Ich liebe dieses Cover, es ist sooooo schön! *__* Und die Farben erst! :D
Aber warum genau das Buch Last Chance  heißt, habe ich noch nicht wirklich herausgefunden... Naja, vielleicht kommt das im nächsten Teil.
Die Kapitel sind alle mittellang.



Ich hatte noch nichts von diesem Buch gehört, aber als ich das Cover gesehen habe, war mein Interesse geweckt und auch den Inhalt fand ich ganz interessant, also wurde das Buch einfach mal als RE bestellt.
Leider muss ich sagen, dass mir der Einstieg gar nicht mal soo gut gefallen hat. Nicht nur, dass relativ wenig passiert ist, vor allem aber hat mich die Protagonistin genervt.

"Mütter - das Glück dieser Erde. Zumindest meistens. Auch wenn sie es oft nur gut mit einem meinten, konnten sie durchaus nervig sein."
(72 %) 

Sie ist ziemlich tollpatschig und kann mit Fremden überhaupt nicht reden, was an sich ja eigentlich kein Problem wäre, allerdings wird das hier einfach nur übertrieben nervig dargestellt. Zum einen braucht auf dem Boden nur ein kleines Steinchen liegen, und schon stolpert Antonia darüber (so in etwa), zum anderen stottert sie extrem , wenn sie mit fremden Menschen redet. Ich kann es verstehen, wenn jemand nicht so gerne mit Fremden redet, total, aber hier hat es einfach nur genervt, abgesehen davon, dass das Stottern den Lesefluss teilweise erheblich gestört hat.
Dazu kommt, dass einige Dinge doch recht gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen seltsam, waren, wie bspw. die Rauchnummer zwischen Antonia und Matze, aber das ist dann doch eher nebensächlich und gehört irgendwie dazu. Es passt. Auch wenn es seltsam ist.
Womit wir bei Matze wären.  Er ist der typische Bad Boy, der noch dazu eine geheimnisvolle Vergangenheit hat, und scheinbar ziemlich angenervt von Antonia ist, jedoch merkt der Leser, dass sie es ihm angetan hat und ihm immer wichtiger wird. Das macht ihn unheimlich sympathisch, auch wenn es den Leser ebenso unheimlich in den Wahnsinn treibt, dass er sich das nicht eingesteht.
Genauso wie die Beziehung zwischen den beiden, um die sich das Buch überhaupt dreht. Denn man merkt , dass zwischen den beiden etwas läuft, und jeder andere merkt dass auch, aber die beiden wollen sich das einfach nicht eingestehen . Und das nervt. Es macht einen WAHNSINNIG! xD

"Antonia löst irgendwas in dir aus und der einzige Grund, warum du sie immer und immer wieder verstößt, ist, weil du Schiss vor dem Resultat hast. Du hast Schiss zu fühlen und womöglich sogar unbeschwert glücklich zu sein."
(92% - Shel zu Matze) 

Aber es ist eben auch das, was das Buch ausmacht. Zwar klingt das alles jetzt ziemlich kitschig, und das ist es vielleicht auch, allerdings entsteht dadurch eine enorme Spannung und zwischen den beiden Protagonisten knistert es immer stärker, und der Leser will jetzt endlich, dass etwas passiert, aber es passiert N I C H T S . Tja, und das hält ans Buch.
Das Ende ist dann zwar klar, aber trotzdem wunderschön und bildet einen tollen, runden Abschluss und einen tollen Auftakt zu einer tollen Reihe.
Aber ich hoffe, dass sich im zweiten Teil, wie gesagt, noch ein bisschen mehr klärt, wieso das Buch Last Chance  heißt.



Ein toller Auftakt zu einer tollen Reihe, dessen Anfang zwar nicht ganz so toll ist, dafür aber der ganze Rest. ♥
4,5/5 Lesehasen.




"Mara Breiter erlebte ihre schöne Kindheit in dem kleinen Dorf Loccum und entdeckte erst später ihre Liebe zu Büchern und dem Schreiben. Neben der Schule und den alltäglichen Problemen eines Teenagers findet sie immer wieder Ruhe in ihren Geschichten und unzähligen Büchern. Durch das Hochladen der Geschichten im Internet wurde ihr Traum, irgendwann eine eigene Geschichte zu veröffentlichen, früh erfüllt."
Quelle


Vielen lieben Dank an

carlsen.de/impress

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ♥

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