Mittwoch, 1. September 2021

Ein Schatz für Fans des Grishaverse! – Rezension zu „Die Leben der Heiligen“ von Leigh Bardugo


Werbung/ Rezensionsexemplar

Titel: Die Leben der Heiligen
Reihe: Begleitbuch zum Grishaverse
Autorin: Leigh Bardugo
Genre: High Fantasy
Verlag: Knaur Fantasy
Preis: € 18,00 Gebunden; € 15,99 ebook
Erschienen am: 01.09.2021
Seitenzahl: 144

Leseempfehlung? Wenn ihr Fans des Grishaverse seid: UNBEDINGT!!!
 
 
Weil es für das Grishaverse mittlerweile schon Gang und Gäbe ist, habe ich natürlich auch "Die Leben der Heiligen" mit meiner lieben Namensvetterin Sophia von Wordworld im Buddyread gelesen. Schaut unbedingt auf ihrem Blog und bei Instagram vorbei! ♥
 

"Das ideale Begleitbuch zur »Legenden der Grisha«-Serie auf Netflix:
Alina Starkovs Ausgabe von »Die Leben der Heiligen«, mit farbenprächtigen Illustrationen zu jeder Geschichte

Die Geschichten in »Die Leben der Heiligen« bieten Alina Starkov, Nina Zenik oder Nikolai Lantsov immer wieder Trost und Rat in schwierigen Situationen, gerne wird in den »Grisha«-Romanen aus dem mythischen Buch zitiert.
Jetzt können alle Fans der Grisha die Legenden von bekannten Heiligen wie Sankta Lizabeta der Rosen und Sankt Ilya in Ketten oder die eher düsteren Sagen von Sankta Maradi und dem Sternenlosen Heiligen selbst nachlesen – in einer wunderschön illustrierten Ausgabe, die an mittelalterliche Stundenbücher erinnert.

»Die Leben der Heiligen« ist auch ein tolles Geschenk für alle Fans der Fantasy-Serie »Legenden der Grisha«, denn die Aufmachung entspricht exakt der Optik des Buches, das Alina Starkov in der Verfilmung immer wieder zur Hand nimmt."

"Leigh Bardugo wurde in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Nach Stationen im Journalismus und im Marketing kam sie schließlich als Special Effects-Designerin zum Film. Leigh lebt und schreibt in Hollywood."

"Wie es in Ketterdam manchmal so war, ließ sich ein Dämon in einem der Kanäle nieder, diesmal unter einer Brücke im Gartendistrikt."


Ein Highlight. Ein Hingucker. Ich weiß gar nicht, was ich zu dieser wunderbaren Aufmachung alles sagen soll! In diesem Fall muss ich die Aufmachung ausnahmsweise auch mit in die Bewertung einfließen lassen, weil sie einen so wesentlichen Teil des Buches ausmacht und außerdem so grandios gelungen ist, dass ich sie gar nicht vom Inhalt trennen könnte.
Zunächst einmal sieht „Das Leben der Heiligen“ durch die goldenen Details auf dem Einband in Kombination mit dem Dunkelrot sehr edel aus. Zugegeben, der gelbe halbe Schutzumschlag stört das Bild ein bisschen, aber den kann man ja (ausnahmsweise) abmachen (was ich auch tun werde). Ein Highlight: Es sieht einfach original so aus wie das Exemplar, das Alina in „Shadow and Bone“ (die Serie) kurz in der Hand hält! :D Also wenn alleine das schon einen Fan nicht überzeugt, dann weiß ich auch nicht.

Aber auch im Innenteil ist das Buch mit so viel Liebe zum Detail traumhaft gestaltet, dass man gar nicht anders kann, als es zu bewundern. Jeder Heilige hat, wie es in der Grisha-Trilogie auch beschrieben wird, eine eigene Zeichnung, und jede davon ist für sich schon ein Kunstwerk. Aber auch um den Text herum sind die Seiten mit goldenen Schnörkeleien verziert, was mir sehr gut gefallen hat.
Kurzum: alleine schon wegen des Aussehens ist „Die Leben der Heiligen“ ein Highlight und jeden Cent wert!

Aber auch inhaltlich konnte es mich zweifelsfrei überzeugen.
Trotzdem möchte ich vorab eines klarstellen: Das Buch sollte man nur lesen, wenn man das gesamte Grishaverse bereits kennt, denn sonst ist man womöglich verwirrt oder versteht manche Anspielungen nicht. Insbesondere Nikolais Dilogie ist hier teilweise durchaus wichtig, und die wiederum sollte man nicht gelesen haben, wenn man die Trilogie und die Krähen nicht kennt.
Einige Geschichten beziehen sich nämlich sehr stark darauf, was vor allem in „King of Scars“ oder „Rule of Wolves“ geschieht, insofern kommt man unter Umständen also nicht in den ganzen Genuss von „Die Leben der Heiligen“, wenn man die Bücher nicht kennt.
Das ist allerdings auch nicht weiter überraschend, denn immerhin ist „Die Leben der Heiligen“ ein Begleitbuch zum Grishaverse, das ohnehin hauptsächlich für Fans der Reihe geschrieben wurde. 😉

Deshalb sind sich rein objektiv betrachtet manche Geschichten etwas ähnlich, vielleicht auch ein wenig repetitiv, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für jemanden, der nicht ganz so invested im Grishaverse ist, wie ich, daran weniger Gefallen findet.
Aber, wie gesagt, das Buch ist für Fans, und so einer bin ich! :D

Ich fand nämlich jede Geschichte für sich sehr lesenswert. Natürlich sind manche spannender oder mitreißender als andere, aber in meinen Augen hat jede einzelne Geschichte einen eigenen, besonderen Fokus und vielleicht sogar eine Moral, die man daraus mitnehmen kann. Viele haben dabei gemeinsam, dass sie negative Eigenschaften der Menschen, wie Neid, Missgunst oder Unverständnis/ Hass gegenüber Fremdem hervorheben. Oder, wie meine Buddyreadpartnerin Sophia von Wordworld es sehr schön und passend ausgedrückt hat: „Eine Ode auf die Dummheit der Menschen.“

Das hat mir sehr gut gefallen, ebenso, wie die Tatsache, dass die Geschichten insgesamt ein sehr breites Spektrum abbilden: Von lustig, über traurig bis einfach nur schön oder sogar gruselig und (teils sehr) brutal ist für jeden alles dabei. Sogar das eine oder andere Easter Egg oder eine Überraschung („Die Heilige des Buches“) findet man hier!

Abschließend möchte ich noch hervorheben, dass auch der Schreibstil in „Die Leben der Heiligen“ ähnlich besonders ist. Er ist an die „Art“ des Buches – im Grishaverse ist es ein Kinderbuch – angepasst und erinnert sehr stark an klassische Märchen. Gleichzeitig erkennt man Leighs bildhaften, oftmals doppeldeutigen Schreibstil sehr gut wieder.


Das überrascht jetzt bestimmt keinen, aber „Die Leben der Heiligen“ war ein großes Highlight für mich! Ich empfehle es jedem Fan des Grishaverse, alleine schon wegen der Aufmachung ist es ein Muss, aber auch, weil man hier ein wenig Hintergrund bspw. zu Sankt Ilya in Ketten, Sankt Feliks zwischen den Zweigen, Sankta Lizabeta von den Rosen, aber auch zu anderen Heiligen oder bekannten Figuren erhält.
Man kann das Buch sehr gut in einem Rutsch durchlesen oder durch die Einteilung der einzelnen Heiligen auch häppchenweise als „Gutenachtgeschichte“. In jedem Fall macht es sehr viel Spaß und ist eine wunderbare Ergänzung zum Grishaverse – die aber voraussetzt, dass man die anderen sieben Bücher bereits gelesen hat!
Ich habe nichts auszusetzen, daher gibt es für „Die Leben der Heiligen“ 5/5 Lesehasen.
 

 


Vielen lieben Dank an

(c) Knaur Fantasy

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥



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