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Samstag, 30. April 2022

Hochspannende Thematik, Umsetzung eher nicht so – Rezension zu „Die Sieben Schalen des Zorns“ von Markus Thiele

Werbung/ Rezensionsexemplar

Titel: Die Sieben Schalen des Zorns
Reihe: Einzelband
Autor: Markus Thiele
Genre: Politkrimi ?
Verlag: benevento
Preis: € 22,00 gebunden; € 16,99
Erschienen am: 14.04.2022
Seitenzahl: 400

Leseempfehlung? Wenn man sich sowieso für das Thema interessiert, dann ja, ansonsten ist es vielleicht etwas langatmig.
 
 

"Aus freien Stücken: Wo verlaufen die Grenzen beim assistierten Suizid?

Dr. Max Keller ist Arzt mit Leib und Seele. Als seine todkranke Tante Maria ihn um Sterbehilfe bittet, gerät er in ein moralisches Dilemma. Soll er ihren letzten Wunsch erfüllen und ihr ein selbstbestimmtes Sterben ermöglichen?

Obwohl er als Arzt dem Leben verpflichtet ist, hilft Keller der alten Frau, das ihre zu beenden. Kurz darauf eröffnet die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen ihn. Der Vorwurf: strafbare Tötung auf Verlangen. Keller droht eine Freiheitsstrafe und der Entzug seiner Arztzulassung – was sein Ende bedeuten würde. Doch hat er Maria wirklich getötet?

Markus Thiele behandelt in seinem aufrüttelnden Roman die Frage, ob der Mensch das Recht hat, selbstbestimmt zu sterben und welche Hilfe er dafür in Anspruch nehmen darf. "

Montag, 3. Mai 2021

Die Frage nach Recht und Gerechtigkeit, Schuld und Moral – Rezension zu „Die Wahrheit der Dinge“ von Markus Thiele

Werbung/ Rezensionsexemplar

Titel: Die Wahrheit der Dinge
Reihe: Einzelband
Autor: Markus Thiele
Genre: True Crime
Verlag: benevento
Preis: € 22,00 Hardcover
Erschienen am: 22.04.2021
Seitenzahl: 240

Leseempfehlung? Definitiv! Und zwar nicht nur für (angehende) Juristen.
 
 

"Wo verlaufen die Grenzen von Schuld und Gerechtigkeit?

Frank Petersen ist Strafrichter aus Leidenschaft. Er ist von der Unfehlbarkeit des Rechts und von der Kraft des Gesetzes überzeugt. Seine Urteile sind gerecht und objektiv.

Als er wegen eines umstrittenen Rechtsspruchs heftig in Kritik gerät, droht sein Leben aus den Fugen zu geraten. Seine Familie wendet sich von ihm ab. Seine Frau macht ihm, dem Mann des Gesetzes, den schlimmstmöglichen Vorwurf: Er sei selbstherrlich und lasse sich von Vorurteilen leiten.

Die Geschehnisse reißen ein altes Trauma auf. 1989 erschießt Corinna Maier den rechtsradikalen Mörder ihres Sohnes in Petersens Gerichtssaal, noch bevor ein Urteil verkündet werden konnte. Plötzlich sind all die Themen von damals wieder präsent: Vorurteile, Fremdenhass, Selbstjustiz und die Grenzen des Rechtsstaats."