Samstag, 3. Mai 2014

[Buchrezension] Für immer die Liebe - Cynthia J. Omololu


Achtung, Spoilergefahr! Dies ist bereits der 2. Teil der Für immer-Reihe!
Originaltitel: Intuition
Seiten: 381
Genre: Fantasy/Lovestory/Young Adult
Teil einer Reihe? Ja, Teil 2 der Für immer-Reihe
ISBN: 9783791515076
Preis: € 18,95
Verlag: Dressler

Erster Satz:

Das Faszinierende als Akhet ist, dass man sich an alles erinnert.

Lieblingszitat:

Das Schlimmste ist, dass man nichts vergessen kann. (S. 7)

Klappentext/Buchrückseite:

Seit die sechzehnjährige Cole weiß, dass sie eine Akhet ist, ein Mensch, der sich an seine früheren Leben erinnert, hat sich einfach alles verändert. Sie ist zum ersten Mal in diesem Leben verliebt. Griffon macht sie überglücklich und sie möchte nie wieder ohne ihn sein. So langsam beginnt Cole auch, die Ereignisse der letzten Monate zu verdauen. 
Sie erinnert sich immer öfter an ihre vergangenen Existenzen und lernt, ihre neuen Fähigkeiten zu beherrschen. Doch dann drängt sich Drew in ihr Leben, und plötzlich weiß Cole nur noch eines - nämlich, dass sie nichts mehr weiß! Sie liebt Griffon doch, oder? Warum bloß übt Drew dann so eine Anziehung auf sie aus? Ist es vielleicht ihr Schicksal, mit ihm in die Zukunft zu gehen?
Die Zweifel drohen, Cole um den Verstand zu bringen. Und dann ist da noch die Sache mit Rayne. Coles beste Freundin bricht zusammen, wird immer schwächer und niemand scheint ihr helfen zu können. Wird sie sterben, wenn es Cole nicht gelingt, sie zu retten?
Originalcover

Buchgestaltung:

Ich finde die Cover dieser Reihe sooo schön! *-* 
Auch wenn ich nicht weiß, was die mit dem Inhalt zu tun haben sollen. 
Aber sie sind schön und ein totaler Blickfang!
Das Originalcover passt meiner Meinung nach besser zum Inhalt, da das Mädchen, das dort zu sehen ist und vermutlich Cole ist, vor einer "mittelalterlichen Kulisse" zu sehen ist. Es wurde also ein Bezug von Cole zu einem ihrer früheren Leben hergestellt. Trotzdem finde ich das deutsche Cover schöner. ;D

Meine Meinung:

Da das so lange her ist, als den ersten Teil gelesen habe, musste ich erstmal überlegen, was eigentlich passiert ist, weil Für immer die Liebe direkt daran anknüpft.
Als mir das dann wieder eingefallen ist, hab ich voller Elan weitergelesen.
Leider muss ich sagen, dass ich doch ein wenig enttäuscht war, da mir der Vorgänger besser gefallen hat.
Zum Einen hat mich Cole ein bisschen genervt, da sie irgendwie ständig in Selbstmitleid gebadet hat. Klar kann ich verstehen, dass das ziemlich blöd ist, wenn man wegen einer Verletzung nicht mehr Cello spielen kann und so der Traum, eine berühmte Cellistin zu werden geplatzt ist, aber wäre ich an ihrer Stelle hätte ich dafür gekämpft, egal, was der Arzt sagt. Ihre Eltern haben ihr auch gesagt, dass das wieder wird und Griffon hat ihr sogar mal eben ein Linkshänder-Cello gekauft, aber sie hat immer nur gesagt, dass das sowieso nicht klappen würde. Zwar hat sie Unterrichtsstunden gegeben, aber wirklich Mühe war zuerst nicht zu erkennen.
Als Cole dann jedoch irgendwann doch wieder angefangen hat richtig zu üben, war sie mehr oder weniger wieder zu ertragen.
Aber was ich irgendwie komisch fand: Als sie sich mit Griffon streitet, verbringt sie mehr Zeit mit Drew, denkt jedoch oft immer noch an Griffon. Trotzdem redet sie mit ihm nicht wirklich Klartext. Die Beziehung zwischen ihr und Drew war auch nicht wirklich überzeugend.
Wenn es aber mal brenzlig wurde, hat sie gut gehandelt, weshalb ich also sagen muss, dass sie nicht ständig genervt hat, sondern auch die Cole war, die mir im ersten Teil so ans Herz gewachsen ist. Und diese Cole kam zum Glück mindestens so oft vor, wie die Nervige, weshalb Letztere nicht GANZ so sehr ins Gewicht fällt. ;)
Was mich auch ein bisschen gestört hat, war Griffons Reaktion auf Drew. Irgendwie total überzogen und zickig. Das hat ihn total unsympathisch gemacht, auch sein Verhalten nachher. Anstatt einfach klar zu sagen, was ihn stört! Aber dann wäre das Buch vielleicht auch nicht so dick geworden... Was jetzt allerdings auch nicht heißen soll, das das gestreckt wirkt...!
Allgemein gab es hier im Gegensatz zum ersten Teil kaum Charaktere, die ich mochte. Drew war am Anfang ganz in Ordnung, aber dann wusste ich auf einmal nicht mehr, was ich von ihm halten sollte, das gleiche gilt für Giselle.
Das jedoch ist etwas, was mir gefallen hat, da so eine gewisse Spannung geschaffen wurde.
Glücklicherweise hatte ich trotz Allem eine Person, die mir ans Herz gewachsen ist: Janine. Bei ihr erhält Cole ein wenig Unterricht bezüglich des Akhet-Seins und ihrer Gabe einer Empathin.
Sie ist Griffons Mutter, und auch nachdem sich Cole mit ihm gestritten hat, verhält Janine sich nicht kindisch, im Gegenteil. Sie ist weiterhin sehr fürsorglich und nimmt mehr oder weniger eine Mutterrolle ein. Das und dass sie eine sehr authentische Figur ist, macht sie sehr sympathisch.
Die Spannung in diesem Teil war eher durchwachsen. Nur wenige Stellen sind hier, die wo wirklich etwas los ist. Das liegt vielleicht daran, dass hier eher die Beziehungen Cole - Griffon und Cole - Drew im Vordergrund stehen, jedoch hätte man dies z.B. durch mehr interessante Dialoge auch spannender gestalten können.
Nichtsdestotrotz gibt es, wie gesagt, einige Stellen, die dann doch ein bisschen Action haben; Coles Flashbacks sind nach wie vor sehr gut gestaltet und heben den Spannungsbogen ebenfalls.
Abgerundet wird der Teil durch einen hervorragenden Höhepunkt, der sowohl fesselnd als auch komplett unerwartet ist. Hier muss ich einfügen, dass man generell kaum bzw. gar nicht vorausschauen kann. 
Das und ihr Schreibstil ist wiederum ein weiterer Pluspunkt für die Autorin.
Dieser ist wie im ersten Teil wunderbar und zieht den Leser in eine andere Welt. Man kann sich gut in die Protagonistin reinversetzen (wenn sie denn nicht gerade nervt ;D) und das Lesen fällt durch eine einfache Sprache und kurze Sätze leicht.
Ziemlich blöd: Es war eine Trilogie geplant, jedoch kommt kein dritter Teil raus, und das merkt man. Die Geschichte fühlt sich irgendwie nicht zuende an..

Fazit:

Im Vergleich zu Teil 1 ist Für immer die Liebe ein wenig enttäuschend, da die Spannung und die Personen eindeutig an Wert eingebüßt haben. Dennoch passiert genug, dass es sich lohnt, weiterzulesen, wobei besonders das tolle Ende heraussticht. 
Der Schreibstil und die Undurchsichtigkeit sind Dinge, die genau wie im Vorgänger sind, nämlich toll! ;)
Wenn man den ersten Teil gelesen hat, lohnt es sich trotz der Mängel auf jeden Fall, die Fortsetzung zu lesen.
3,5/5 Lesehasen, da zwar Mängel da sind, über die man nicht so leicht hinwegsehen kann, es aber im Ganzen ein gutes Buch ist.


Weitere Teile:

1.: Für immer die Seele (Rezi - auf altem Blog)

Über die Autorin:

(c) Robin Mellom
Cynthia J. Omololu wurde in New Jersey geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen, wo sie auch jetzt noch lebt. Sie hat schon als Kind Bücher nur so verschlungen - aber trotzdem nie daran geglaubt, dass sie selbst einmal welche schreiben würde. Nach ihrem Englischstudium an der Universität von Santa Barbara arbeitete sie in der Marketingabteilung einer Wochenzeitung in San Francisco. Und dann, kurz nach der Geburt ihrer Kinder, hat Cynthia gemerkt, dass sie eine Menge spannender Geschichten zu erzählen hat. 


Buchtrailer:


Vielen lieben Dank an

für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! ♥


GLG ;***

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Schreib einen Kommentar! Egal, was - Kritik, Lob, Grüße, Fragen.... Was auch immer dir einfällt!
Ich freue mich über alles und versuche auch jeden Kommentar möglichst zeitnah zu beantworten. ;)