Sonntag, 27. Januar 2013

[Buchrezension] Isola - Isabel Abedi

Autor: Isabel Abedi
Verlag:
ArenaSeiten: 321 (gebundene Ausgabe - ohne Danksagung)
Genre: Thriller (Jugendbuch)
Preis bei Amazon.de:
Gebundene Ausgabe: ab 10,90€
Taschenbuch: 7,99€
Kindle Edition: 9,99€
Audiobook: 24,95€

 
Klappentext/Buchrückseite:
Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen. Doch nicht nur für die siebzehnjährige Vera, die ganz eigene Gründe hat, auf der Insel zu sein, wird das paradiesische Idyll zu einem schillernden Gefängnis. Was verbirgt der melancholische Solo, der Veras Gefühle auf ganz ungewöhnliche Weise berührt? Wer ist die hübsche Moon, die sanfte Pearl, der provozierende Joker, wer sind sie alle in Wirklichkeit? Ein jeder von ihnen kommt der Wahrheit näher, als der exzentrische Regisseur die Jugendlichen mit einem Spiel überrumpelt, auf das niemand vorbereitet ist. Ein Spiel, das bald tödlicher Ernst wird.
Isola - eine fesselnde Liebesgeschichte, ein atemberaubender Thriller und ein psychologisches Kammerspiel der Extraklasse.


Darum geht´s:
Als die Jugendlichen auf der Insel ankommen, ist bei fast allen die Stimmung angespannt, allerdings lockert sie sich nach und nach.
Doch als sie sich alle soweit entspannt haben, wie es bei ständiger Beobachtung nur möglich ist, entdecken sie die Regeln eines seltsamen Spiels, das bei den meisten auf große Skepsis stößt. Dennoch machen sie alle mit, da sie keine andere Wahl haben.
Nach einigen Tagen gehen die Jugendlichen in einer Höhle feiern, doch die ausgelassene Stimmung hält nicht lang an; das Licht und die Musik gehen plötzlich aus, und alle bekommen Panik. Dennoch schaffen es fünf, der mittlerweile nur noch sieben Darsteller, aus der Höhle hinaus zu kommen. Aber wo sind die anderen beiden?
Die fünf ziehen los und suchen die ganze Insel ab, finden allerdings nur einen: Er liegt tot in einer Bucht.
Von da an läuft das ganze Inselprojekt aus dem Ruder, und der Regisseur, der den Jugendlichen am Anfang versprochen hat, dass er in solch einer Situation eingreifen werde, lässt sich nicht blicken.

Meine Meinung:
Auf den ersten hundert Seiten ist nicht wirklich viel passiert, doch dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Isabel Abedi hat eine Atmosphäre verschafft, die bewirkt hat, dass ich mich gefühlt habe, als sei ich selber die Protagonistin.
Außerdem haben sich die Figuren, die mir sogar fast alle sympathisch waren, in dem Buch sehr stark entwickelt, jede einzelne ihrer Handlung war sehr überraschend. Generell ließ sich nichts aus "Isola" leicht vorhersehen, da die Autorin sehr viele Wendungen hineingebracht hat.
Auch toll fand ich, dass sie immer wieder Einwürfe des "Beobachters" beschrieben hat, da man so auch weiß, was sich dieser über das Verhalten der Inselbewohner denkt.
Des Weiteren auffällig war, dass man gemerkt hat, das die Geschichte wirklich eine Erzählung der Protagonistin ist, da sie hin und wieder die Aktionen kommentiert. Auch das fand ich mal eine Abwechslung, so etwas kommt ja nicht allzu häufig vor.
Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen, weil Isabel Abedi eine relativ leichte Sprache verwendet hat.

Fazit:
Ein spannendes Buch, das man gelesen haben muss, wenn man auf kleine "Psychospielchen" steht. ;D
Ich werde jetzt auch so bald wie möglich die anderen Bücher von Isabel Abedi lesen.

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